Neue Übersichtsarbeit zur Bedeutung zirkadianer Rhythmen für die Herz-Kreislauf-Gesundheit
Zirkadiane Rhythmen spielen eine zentrale Rolle bei der Regulation des Herz-Kreislauf-Systems. Störungen der inneren Uhr, beispielsweise durch Alterung oder Schichtarbeit – können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
In einer aktuellen Übersichtsarbeit fassen Dr. Deeksha Malhan und Prof. Dr. Angela Relógio (beide ISM) mit ihren Kooperationspartner:innen aus Zürich (Schweiz) und Taiwan den aktuellen Forschungsstand zur Rolle der zirkadianen Uhr bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen. Darüber hinaus diskutieren sie vielversprechende therapeutische Ansätze wie Chronotherapie, zeitlich begrenzte Nahrungsaufnahme und die zeitliche Abstimmung körperlicher Aktivität.
Die Studie erschien kürzlich in Genome Medicine und ist frei verfügbar.