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Studienbeginn
01. Oktober
Studienform / -dauer
Vollzeit / 6 Semester
Studiengebühr
550 Euro / Monat
Einschreibegebühr
einmalig 100 Euro
Abschluss
Bachelor of Arts
(fachhochschulischer Abschluss)
Einsatzgebiete
› Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
› Heilpädagogische und integrative Kindergärten
› Allgemein- und Förderschulen
› Stationäre Einrichtungen der Jugend- oder Eingliederungshilfe
› Projekte und Angebote der Flüchtlingshilfe
› Senioren- und Pflegeinrichtungen
› Hospize
› Rehabilitationszentren
› Selbsthilfeprojekte und gemeinnützige Initiativen
› Kliniken und Krankenhäuser
Ansprechperson
Prof. Dr. Judith Revers
Professur für Künstlerische Therapien,
Schwerpunkt Kunsttherapie

Q&A zum Bachelor- und Masterstudiengang Kunsttherapie B.A. & Intermediale Kunsttherapie M.A.
Teilnahme ohne Anmeldung
18.06.2026, 19:00 – 20:00 Uhr mit Prof. Dr. Lars Tischler und Prof. Sebastian Dannenberg
23.07.2026, 16:00 – 17:00 Uhr mit Prof. Dr. Judith Revers
Virtuelle Infoveranstaltungen
- 15.06.2026 | 16:30 - 18:00 Uhr
Studium
Die Kunsttherapie ist ein Verfahren, das die künstlerische Arbeit mit bildnerischen Medien auf therapeutische Fragestellungen bezieht. Durch den gezielten Einsatz bildnerischer Gestaltung wird im Rahmen einer geschützten therapeutischen Beziehung eine heilsame Wirkung erzielt. Damit dient die Kunsttherapie der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung psychischer, psychosozialer und körperlicher Gesundheit.
Das Spannende an der Kunsttherapie: Sie vereint unterschiedliche therapeutische Konzepte. In unserem interdisziplinären Studiengang lernen Sie kunstbasierte, philosophische, phänomenologische, entwicklungspsychologische, anthroposophische, humanistische, systemische und psychodynamische Ansätze und deren Wechselwirkungen kennen. Sie eignen sich breit gefächerte bildnerische Kompetenzen an und befassen sich mit den pädagogischen, heilpädagogischen, sozialen und klinischen Anwendungsfeldern der Kunsttherapie.
Mit Hilfe der Kunsttherapie schlagen Sie eine Brücke zwischen persönlicher Lebensrealität und künstlerischer Praxis. Bildnerische Medien werden dabei zu einem Mittel der Kommunikation und sozialen Interaktion im therapeutischen Kontext.
Der Bachelorstudiengang Kunsttherapie ist staatlich anerkannt und akkreditiert.
Zulassung
- Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife gemäß § 37 HmbHG oder
- Hochschulzugang für Berufstätige gemäß § 38 HmbHG über Eingangsprüfung (entsprechend der Eingangsprüfungsordnung)
- Idealerweise ein vierwöchiges Vorpraktikum in einer Einrichtung des Sozial- und Gesundheitswesens
- Individuelles Aufnahmeverfahren zur Feststellung der persönlichen Motivation und künstlerischen Eignung
Sie haben einen internationalen Abschluss?
Mehr informationen dazu finden Sie hier »
Perspektiven
Mit dem Bachelorabschluss eröffnen sich vielfältige berufliche Perspektiven. Die Künstlerischen Therapien sind heute ein fester und anerkannter Bestandteil sowohl heilpädagogischer und sozialtherapeutischer Angebote als auch medizinischer und psychotherapeutischer Behandlungskonzepte. Zu den aktuellen klinischen Praxisfeldern der Künstlerischen Therapien gehören vor allem die Psychosomatik, Psychiatrie, Geriatrie, Pädiatrie, Prävention und Rehabilitation. In Krankenhäusern und Kliniken sind die Künstlerischen Therapien inzwischen gut in interdisziplinäre Konzepte der jeweiligen Fachabteilungen integriert.
Nach dem Bachelorstudium können Sie Ihre Kenntnisse durch weiterführende Masterstudiengänge wie Soziale Arbeit, Intermediale Kunsttherapie oder Sexualwissenschaft gezielt erweitern.
Kooperationen
Die folgende Auswahl gibt Ihnen einen Einblick in die Vielfalt unserer Kooperationspartner*innen. Neben Praxiseinrichtungen aus dem Großraum Hamburg arbeiten wir zudem mit Verbänden zusammen, die auf der Bundesebene tätig sind und sich stärker mit strukturellen Fragen beschäftigen.
- akademie hamburg für musik und kultur
- AWO-Bundesverband e.V.
- Björn Steiger Stiftung
- Brechschule Hamburg
- Bücherhallen Hamburg
- Channel Hamburg e.V.
- Clemens-August Jugendklinik (Kinder- und Jugendpsychotherapie)
- Creativity Explored San Francisco
- Deichtorhallen - Internationale Kunst und Fotografie Hamburg
- Demenz Support Stuttgart
- Deutsche Gesellschaft für Theatertherapie (DGfT)
- Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V. (DFKGT)
- Deutsches Rotes Kreuz – Kreisverband Hamburg-Harburg
- Diakonie Frühförderung Norderstedt
- EcArte
- Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH
- European Consortium for Arts Therapies Education (ECArTE)
- European Graduate School (EGS)
- Fachklinik Katzenelnbogen (Psychosomatik)
- Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Erzbistum Hamburg
- Familienzentrum Garstedt im Diakonischen Werk Hamburg-West/Südholstein
- Ginsterhof - Psychosomatische Klinik
- Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin
- Hamburger Kunsthalle
- HELIOS Agnes Karll Krankenhaus Bad Schwartau
- Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg
- HISW
- ICF Research branch
- Institut für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
- Institut für Kunsttherapie und Forschung
- IN VIA Osnabrück
- Jugendbildung Hamburg gGmbH
- Kinderbuchhaus im Altonaer Museum
- Klinik für Neurochirurgie / Universitätsklinikum Münster
- Klinikum Itzehoe
- Klinikum Oldenburg
- Konfetti im Kopf
- Kunsthalle Bremerhaven
- Kunstmuseum Bochum
- Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
- KreaStart
- Lebenshilfe Kreis Pinneberg, heilpädagogische Frühförderung
- Lehmbruck Museum
- Luthergemeinde Hamburg Bahrenfeld
- mICF
- Museum Schloss Moyland
- Museum Villa Stuck
- Nordamerikanische Theatertherapie Association (NADTA)
- Otto-von-Guericke- Universität Lehrstuhl für philosophische Anthropologie, Kultur- und Technikphilosophie
- Paritätische Hamburg
- RehaKind
- Segeberger Kliniken
- Society for Artistic Research (SAR)
- Sprengel Museum Hannover
- Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart / Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie
- Staatliche Kunstsammlungen Dresden
- Stadtkultur Netzwerk Bayrischer Städte
- Stadt Norderstedt, 'Amt für nachhaltiges Norderstedt'
- Steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH
- Vereinigung Interdisziplinäre Frühförderung (VIFF)
- Verein SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland
- Zeppelin Universität / Lehrstuhl für Kunsttheorie & Inszenatorische Praxis
Unser Campus
Der Campus »Arts and Social Change« im Harburger Binnenhafen bietet Studierenden des Departments »Arts Therapies and Social Work« ein besonderes Lernumfeld in einer ehemaligen Seifenfabrik. Hier treffen industrieller Charme und modernes Design aufeinander. Neben großen Ateliers und Vorlesungsräumen gibt es auch die Psychotherapeutische Hochschulambulanz sowie einen Standort der Ausbildungsinstitutsambulanz des HIP.
Campus Arts and Social Change
Schellerdamm 22-24
21079 Hamburg
Tel.: 040 361 226 49601
Einblicke in den Bachelorstudiengang Kunsttherapie
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