Das Bachelorstudium EAST qualifiziert für die künstlerisch-partizipative Begleitung von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen in individuellen, sozial-gesellschaftlichen und kulturell-bildenden Feldern. Zu den beruflichen Perspektiven zählen insbesondere die Bereiche Gesundheitsförderung und soziokulturelle Arbeit. Es geht vor allem um soziale Konfliktfelder, die sich dort bilden, wo gesellschaftliche Lebenswelten auseinanderdriften. Zu den Betroffenen gehören Randgruppen wie benachteiligte, behinderte, kranke oder alte Menschen. Hier gibt es einen steigenden Bedarf an Fachkräften, die in der Lage sind, Menschen in sozialen und gesellschaftlichen Konflikt- und Notsituationen zu begleiten.
Schneller Überblick
Studienbeginn
01. Oktober
Studienform / -dauer
Vollzeit / 6 Semester
Studiengebühr
390 Euro / Monat
Einschreibegebühr
einmalig 100 Euro
Abschluss
Bachelor of Arts
(fachhochschulischer Abschluss)
Einsatzgebiete
› Kunst- und Kulturprojekte in sozialen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen
› Gesundheitsfördernde Programme in Stadtteilen, Schulen und Unternehmen
› Stadtteilarbeit und Quartiersentwicklung mit künstlerischen und partizipativen Ansätzen
› Selbstständige Tätigkeit oder projektbezogene Arbeit im sozialen, künstlerischen oder kulturellen Kontext

Q&A zum Bachelorstudiengang Expressive Arts in Social Transformation B.A.
Teilnahme ohne Anmeldung
26.05.2026, 17:15 – 18:15 Uhr mit Prof. Mariel Renz
16.06.2026, 18:00 – 19:00 Uhr mit Michael Ganß
15.07.2026, 18:00 – 19:00 Uhr mit Prof. Kerstin Hof
Virtuelle Infoveranstaltungen
- 18.05.2026 | 16:30 - 18:00 Uhr
- 15.06.2026 | 16:30 - 18:00 Uhr
Studium
Im Bachelorstudium EAST erhalten Sie eine fundierte künstlerische Ausbildung durch erfahrungsnahes Lernen und praxisbezogenes Arbeiten. Sie erwerben Grundkenntnisse der Bildenden Kunst / Visual Arts, Musik / Sonic Arts, Tanz / Performance Art und Poesie / Writing as Art, die wir in einem intermedialen Konzept verbinden. Sie lernen, künstlerische Projekte mit Bezug zu sozialen und gesellschaftlichen Fragen zu konzipieren, durchzuführen und auszuwerten.
Sie eignen sich sowohl wissenschaftliche als auch gestalterisch-explorative Methoden an, um Vorhaben von gesellschaftlicher Aktualität individuell umzusetzen zu können. Erste eigene Projekte setzen Sie bereits während des Studiums um. Ein Praxissemester bietet Ihnen darüber hinaus die Zeit, sich mit zukünftigen Zielgruppen, Anwendungsfeldern und den konkreten Anforderungen der Arbeitswelt auseinanderzusetzen.
An der MSH ermöglichen wir individualisiertes Lernen in der Gruppe, das konsequent auf Persönlichkeitsentwicklung und anwendungsbezogenes Transformationswissen abzielt. Der Bachelorabschluss ist staatlich anerkannt und bietet Ihnen einen direkten Zugang zu den Masterstudiengängen Intermediale Kunsttherapie, Sexualwissenschaft und Soziale Arbeit.
Blended Learning
Flexibel und praxisnah
Das Studium besteht aus einem sinnvollen Mix aus Präsenzstudium, virtueller Lehre und Selbststudium. Die Studienzeiten umfassen trotz Vollzeitstudium lediglich drei Tage in der Woche.
Zulassung
- Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife gemäß § 37 HmbHG oder
- Hochschulzugang für Berufstätige gemäß § 38 HmbHG über Eingangsprüfung (entsprechend der Eingangsprüfungsordnung)
- Individuelles Aufnahmegespräch zur Feststellung der persönlichen Motivation und künstlerischen Eignung
Sie haben einen internationalen Abschluss?
Perspektiven
Doppelabschluss
Zwei Abschlüsse – eine Vision: Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudiums Expressive Arts in Social Transformation können Sie an der MSH in zwei zusätzlichen Semestern einen weiteren Bachelorabschluss im Studiengang Soziale Arbeit erlangen. Damit verbinden Sie die künstlerische und soziale Arbeit und eröffnen sich weitere spannende Berufsfelder. Der Studiengang Soziale Arbeit wurde auf der Grundlage des § 3 des Anerkennungsgesetzes Soziale Arbeit von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg als berufsrechtlich geeignet erklärt. Damit führt das Doppelstudium bei erfolgreichem Abschluss zur staatlichen Anerkennung als Sozialpädagog:in beziehungsweise Sozialarbeiter:in.
Kooperationen
Die folgende Auswahl gibt Ihnen einen Einblick in die Vielfalt unserer Kooperationspartner*innen. Neben Praxiseinrichtungen aus dem Großraum Hamburg arbeiten wir zudem mit Verbänden zusammen, die auf der Bundesebene tätig sind und sich stärker mit strukturellen Fragen beschäftigen.
- akademie hamburg für musik und kultur
- AWO-Bundesverband e.V.
- Björn Steiger Stiftung
- Brechschule Hamburg
- Bücherhallen Hamburg
- Channel Hamburg e.V.
- Clemens-August Jugendklinik (Kinder- und Jugendpsychotherapie)
- Creativity Explored San Francisco
- Deichtorhallen - Internationale Kunst und Fotografie Hamburg
- Demenz Support Stuttgart
- Deutsche Gesellschaft für Theatertherapie (DGfT)
- Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V. (DFKGT)
- Deutsches Rotes Kreuz – Kreisverband Hamburg-Harburg
- Diakonie Frühförderung Norderstedt
- EcArte
- Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH
- European Consortium for Arts Therapies Education (ECArTE)
- European Graduate School (EGS)
- Fachklinik Katzenelnbogen (Psychosomatik)
- Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Erzbistum Hamburg
- Familienzentrum Garstedt im Diakonischen Werk Hamburg-West/Südholstein
- Ginsterhof - Psychosomatische Klinik
- Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin
- Hamburger Kunsthalle
- HELIOS Agnes Karll Krankenhaus Bad Schwartau
- Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg
- HISW
- ICF Research branch
- Institut für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
- Institut für Kunsttherapie und Forschung
- IN VIA Osnabrück
- Jugendbildung Hamburg gGmbH
- Kinderbuchhaus im Altonaer Museum
- Klinik für Neurochirurgie / Universitätsklinikum Münster
- Klinikum Itzehoe
- Klinikum Oldenburg
- Konfetti im Kopf
- Kunsthalle Bremerhaven
- Kunstmuseum Bochum
- Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
- KreaStart
- Lebenshilfe Kreis Pinneberg, heilpädagogische Frühförderung
- Lehmbruck Museum
- Luthergemeinde Hamburg Bahrenfeld
- mICF
- Museum Schloss Moyland
- Museum Villa Stuck
- Nordamerikanische Theatertherapie Association (NADTA)
- Otto-von-Guericke- Universität Lehrstuhl für philosophische Anthropologie, Kultur- und Technikphilosophie
- Paritätische Hamburg
- RehaKind
- Segeberger Kliniken
- Society for Artistic Research (SAR)
- Sprengel Museum Hannover
- Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart / Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie
- Staatliche Kunstsammlungen Dresden
- Stadtkultur Netzwerk Bayrischer Städte
- Stadt Norderstedt, 'Amt für nachhaltiges Norderstedt'
- Steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH
- Vereinigung Interdisziplinäre Frühförderung (VIFF)
- Verein SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland
- Zeppelin Universität / Lehrstuhl für Kunsttheorie & Inszenatorische Praxis
Unser Campus
Der Campus »Arts and Social Change« im Harburger Binnenhafen bietet Studierenden des Departments »Arts Therapies and Social Work« ein besonderes Lernumfeld in einer ehemaligen Seifenfabrik. Hier treffen industrieller Charme und modernes Design aufeinander. Neben großen Ateliers und Vorlesungsräumen gibt es auch die Psychotherapeutische Hochschulambulanz sowie einen Standort der Ausbildungsinstitutsambulanz des HIP.
Campus Arts and Social Change
Schellerdamm 22-24
21079 Hamburg
Tel.: 040 361 226 49601
Healing Soundscapes live. Klangintervention im Krankenhaus
Zum Beitrag von Prof. Dr. Jan Sonntag »
Interview mit unserer Studentin Jana Petersen
Hier geht's zum Interview »
10 Jahre EAST
Bilder von 10 Jahre EAST
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