Intermediale Kunsttherapie (M.A.)

Mit bildnerisch-intermedialen Techniken und Verfahrensweisen individuelle und soziale Entwicklungs- und Veränderungsprozesse begleiten. Der Studiengang Intermediale Kunsttherapie qualifiziert für die kunsttherapeutische Praxis in klinischen, pädagogischen, heilpädagogischen und sozialen Anwendungsfeldern und die Zusammenarbeit in interprofessionellen Behandlungsteams.

 

 

Schneller Überblick

Studienbeginn
01. Oktober

Studienform / -dauer
Vollzeit / 4 Semester

Studiengebühr
450 Euro / Monat

Einschreibegebühr
einmalig 100 Euro

Abschluss
Master of Arts
(fachhochschulischer Abschluss)

Einsatzgebiete
› Klinische Felder: Psychosomatik, Rehabilitation, Psychiatrie, Palliativmedizin, Onkologie und Pädiatrie
› Soziale Felder: Soziale Arbeit, Strafvollzug, Hospizarbeit, Menschen mit Demenz
› Pädagogische und heilpädagogische Felder: Ästhetische Bildung, Menschen mit Handicaps, interkulturelle Arbeit, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Virtuelle Infoveranstaltungen

Anmeldung notwendig »

  • 18.05.2026 | 16:30 - 18:00 Uhr
  • 15.06.2026 | 16:30 - 18:00 Uhr

Studium

Intermediale Bildpraxis in Kunst und Kunsttherapie
Die Kunsttherapie ist ein Verfahren, das die künstlerische Arbeit mit bildnerischen Medien auf therapeutische Fragestellungen bezieht. Die Intermedialität als ein Merkmal kunsttherapeutischer Praxis geht zurück auf Konzepte in den USA und in Deutschland. Der kunstbasierte und intermediale Ansatz des Masterstudiengangs Intermediale Kunsttherapie steht in Verbindung mit Entwicklungen in der jüngeren Geschichte der Kunst und der darauf reflektierenden Kunst- und Medientheorie, die einen Zusammenhang zwischen künstlerischen und lebensweltlichen Praktiken herstellen. Dabei werden bildnerische Medien zum Gegenstand der sozialen Interaktion sowie der Kommunikation zwischen Klient*in und Therapeut*in und gewinnen ihre Relevanz durch ihre jeweiligen medialen, situativen, kulturellen oder biografischen Bezüge.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit
In dem Studiengang Intermediale Kunsttherapie werden künstlerische, medizinische, psychologische und soziale Themen zusammengeführt. Neben der Ausbildung kunsttherapeutischer, künstlerischer und wissenschaftlicher Kompetenzen umfasst das Studium die Vermittlung medizinischen Wissens und klinischer Diagnostik, die Voraussetzung für die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams sind. Entsprechend dem interdisziplinären Profil der Hochschule, in der alle für das Studium der Intermedialen Kunsttherapie relevanten Disziplinen mit eigenen Departments und Fakultäten vertreten sind, arbeiten Lehrende aus den Fachbereichen Kunst, Kunsttherapie, Psychologie, Medizin und Sozialwissenschaften zusammen und bereiten die Studierenden auf die berufliche Praxis vor.

Kunsttherapie in klinischen, pädagogischen und sozialen Anwendungsfeldern
Im Rahmen des Studiums absolvieren die Studierenden mindestens zwei kunsttherapeutische Praktika, die in zwei unterschiedlichen Bereichen absolviert werden müssen, eines davon im klinischen Anwendungsfeld. Das Praktikum umfasst 670 Praktikumseinheiten und entspricht damit den berufsrechtlichen Standards des Deutschen Berufsverbands für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT).

Studienaufbau

Zulassung

  • Berechtigung zum Studium in Masterstudiengängen gemäß § 39 HmbHG mit mindestens 180 CP in Psychologie, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaft, Medizin, Pflegewissenschaft, Theologie oder Nachbardisziplinen sowie Kunst, Musik oder Design oder ein Bachelorabschluss in einem künstlerischen Studiengang
  • Individuelles Aufnahmegespräch zur Feststellung der persönlichen Motivation und künstlerischen Eignung

Sie haben einen internationalen Abschluss?
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Perspektiven

Der Masterstudiengang Intermediale Kunsttherapie ist von dem Deutschen Berufsverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT) anerkannt. Mit dem Abschluss qualifizieren Sie sich für verantwortliche Tätigkeiten in klinischen, sozialen oder pädagogischen Anwendungsgebieten.

Die MSH ist aktives Mitglied fachrelevanter Berufsverbände

SKaKS

Unser Campus

Der Campus »Arts and Social Change« im Harburger Binnenhafen bietet Studierenden des Departments »Arts Therapies and Social Work« ein besonderes Lernumfeld in einer ehemaligen Seifenfabrik. Hier treffen industrieller Charme und modernes Design aufeinander. Neben großen Ateliers und Vorlesungsräumen gibt es auch die Psychotherapeutische Hochschulambulanz sowie einen Standort der Ausbildungsinstitutsambulanz des HIP.

Campus Arts and Social Change
Schellerdamm 22-24
21079 Hamburg

Tel.: 040 361 226 49601

Einblicke in den Masterstudiengang Intermediale Kunsttherapie

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