Dr. Juliane Wieber
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Lehre und Studiengangskoordination
Fon: 040.361 226 40
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Biographie
Juliane Wieber studierte Bewegungswissenschaft und Ökotrophologie an der Universität Hamburg sowie an der HAW Hamburg und absolvierte anschließend den Masterstudiengang „Exercise Science and Coaching“ an der Deutschen Sporthochschule Köln und ist zudem ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin und onkologische Trainingstherapeutin. Im Anschluss promovierte sie an der Universität Hamburg im Bereich Sportwissenschaft (Dr. Sportwiss.) mit einem Schwerpunkt in der Leistungsphysiologie und Bewegungswissenschaft. Frau Wieber arbeitete mehrere Jahre als wissenschaftliche Leitung am Lanserhof und entwickelte dort im interdisziplinären Team Studienkonzepte im Bereich der Sportwissenschaft und Medizin, welche unteranderem auch Studien im Zuge des Medizinproduktegesetzes einschlossen. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit verfügt Juliane Wieber über langjährige praktische Erfahrung im Hochleistungssport sowie im klinischen Bereich. Sie war unter anderem als Leistungsphysiologin am Olympiastützpunkt Berlin tätig.
Lehrtätigkeit
An der Medical School Hamburg liegen Frau Wiebers Lehrschwerpunkte vor allem in der Leistungsphysiologie und -diagnostik, der Trainingssteuerung- und planung im Ausdauersport, der Biomechanik & Bewegungswissenschaft und der Forschungsmethodik, sowie dem Qualitätsmanagement. In diesem Rahmen unterrichtet Sie Studierende in den Studiengängen Sportwissenschaft und Physiotherapie (Bachelor) und dem Masterstudiengang Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung. Sie betreut und auch hochschulübergreifend (Deutsche Sporthochschule Köln, Universität Hamburg) wissenschaftliche Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten im Bereich Sportwissenschaft und Sportmedizin.
Forschungstätigkeiten
Die Forschungsschwerpunkte von Frau Wieber liegen im Bereich der sensomotorischen Kontrolle, der neuromuskulären Funktion sowie der leistungsphysiologischen Ausdauerleistungsdiagnostik. Ihre wissenschaftliche Arbeit umfasst sowohl experimentelle Untersuchungen als auch systematische Reviews und randomisierte kontrollierte Studien, deren Ergebnisse in nationalen und internationalen Fachzeitschriften publiziert wurden. Ein besonderes wissenschaftliches Interesse liegt zukünftig im Bereich der Wirkung von sportlicher Bewegung auf onkologische Erkrankungen.