Planetare Gesundheit in der Bewegungspolitik
Eine aktuelle Studie im German Journal of Exercise and Sport Research zeigt, dass Aspekte der „planetaren Gesundheit“ bislang nur begrenzt in der Bewegungspolitik des deutschsprachigen Raums berücksichtigt werden.
Besonders erfreulich ist die Beteiligung der Physiotherapie-Auszubildenden Maria Moriz und Karim Abu-Omar, die gemeinsam mit Prof. Dr. Katja Siefken vom Institute of Interdisciplinary Exercise Science and Sports Medicine (IIES) an der Publikation mitgewirkt haben. Für die Studierenden stellt die Veröffentlichung zugleich eine wertvolle erste praktische Erfahrung im wissenschaftlichen Forschungsprozess dar.
In der Studie wurden nationale Strategiedokumente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert. Dabei zeigte sich, dass gesundheitliche Aspekte körperlicher Aktivität zwar eine zentrale Rolle spielen, ökologische und nachhaltigkeitsbezogene Ziele jedoch meist nur am Rande berücksichtigt werden.
Die Ergebnisse verdeutlichen den Bedarf, Bewegungsförderung künftig stärker mit Umwelt- und Klimaschutzaspekten zu verknüpfen. Gleichzeitig zeigt die Publikation eindrucksvoll, wie früh Studierende an der MSH aktiv in Forschungsprojekte eingebunden werden und eigene wissenschaftliche Beiträge leisten können.