Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Jakobsweg-Projekt 2026 – von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung.
- Organisation & Ablauf
Wie wird die An- und Abreise organisiert?
Gemeinsame An- und Abreise als Gruppe, meist per Flug oder Bahn über Madrid und weiter nach Astorga. Die genauen Reisedaten werden nach der finalen Gruppenzusammenstellung bestätigt.
Wie groß ist die Gruppe?
Maximal zehn Teilnehmende aus verschiedenen Studiengängen. Eine ausgewogene Mischung aus unterschiedlichen Studiengängen ist erwünscht.
Wie sieht ein typischer Tag auf dem Jakobsweg aus?
Aufstehen gegen 7:00 Uhr, Check-in gegen 8:00 Uhr, Achtsamkeitsimpuls, individuelle Wanderung (18–30 km), Ankunft am Nachmittag, Reflexionsrunde, gemeinsames Abendessen, frühe Ruhezeit (die meisten Herbergen haben Nachtruhe ab 22:00 Uhr).
- Inhalt & Zielsetzung
Was macht das Projekt besonders?
Das Projekt verbindet Pilgern mit wissenschaftlich fundierten Methoden der Achtsamkeit, des Coachings und der Persönlichkeitsentwicklung. Es ist kein touristisches Programm, sondern eine bewusst gestaltete Lernerfahrung.
Sind Coaching- und Achtsamkeitseinheiten verpflichtend?
Nein, sie sind freiwillig – aber zentraler Bestandteil der Erfahrung.
Welche Kompetenzen werden gefördert?
Selbstführung, Resilienz, Kommunikationsfähigkeit, interkulturelle Sensibilität und achtsame Selbstwahrnehmung – Schlüsselqualifikationen für Studium und Beruf.
Wie anstrengend ist der Weg?
Die Etappen betragen 18–30 km. Gute Grundkondition, Ausdauer und Teamgeist sind erforderlich, besondere sportliche Vorbereitung aber nicht.
- Vorbereitung & Ausstattung
Welche Ausrüstung wird empfohlen?
Eine Packliste finden Sie im Downloadbereich. Erforderlich sind gut eingelaufene Wanderschuhe, gute Wandersocken, ein leichter Rucksack (max. 30 Liter) und ein leichter Schlafsack.
Brauche ich Pilgererfahrung?
Nein. Regelmäßiges Gehen oder Wandern vor der Reise ist ausreichend.
Wie wird übernachtet und gegessen?
Übernachtung in einfachen Herbergen oder Pilgerunterkünften. Frühstück und Abendessen werden gemeinsam organisiert, unterwegs gibt es Cafés und kleine Läden.
Wie viel Gepäck sollte ich mitnehmen?
Maximal sieben Kilogramm, Gepäcktransport ist in Ausnahmefällen möglich.
- Sicherheit, Gemeinschaft & Nachhaltigkeit
Wie sicher ist der Jakobsweg?
Der Camino Francés gilt als einer der sichersten Fernwanderwege Europas. Tagesbriefings, Notfallnummern und ein erfahrenes Begleitteam gewährleisten Sicherheit.
Was passiert bei Verletzung oder Krankheit?
Tägliche Check-ins, Erste-Hilfe-Ausrüstung, medizinische Unterstützung vor Ort.
Wie ist die Stimmung in der Gruppe?
Offen, respektvoll und unterstützend – geprägt von Gemeinschaft und Achtsamkeit.
Wird Spanischkenntnis benötigt?
Nein, aber Grundbegriffe werden im Laufe des Projekts vermittelt.
Wie nachhaltig ist das Projekt?
An- und Abreise erfolgen klimabewusst; die Gruppe achtet auf Müllvermeidung, lokale Versorgung und respektvollen Umgang mit Umwelt und Kultur.
- Nachbereitung & Anerkennung
Gibt es eine Nachbereitung?
Ja, ein gemeinsames Reflexionstreffen nach der Rückkehr dient dem Erfahrungsaustausch und Transfer in Studium und Alltag.
Kann ich das Projekt im Studium anrechnen lassen?
In manchen Studiengängen ist eine Anerkennung als Wahlpflicht- oder Zusatzleistung möglich. Bitte bei der Studiengangsleitung nachfragen.
Wie kann ich mich danach engagieren?
Ehemalige sind eingeladen, im Verein Camino Connect e. V. mitzuwirken – z. B. durch Mentoring oder Projektorganisation.