Neurowissenschaftliche Forschung ist essentiell, um menschliches Verhalten besser zu verstehen, aber ihre ressourcenintensiven Methoden können zur Klimakrise beitragen. In einer neuen Veröffentlichung argumentieren Prof. Dr. Sebastian Ocklenburg, Prof. Dr. Anett-Müller-Alcazar, Prof. Dr. Susanne Vogel (alle ICAN) und Prof. Dr. Alexander Lischke (ICPP) gemeinsam mit 13 weiteren Vertreter:innen der Interessengruppe Offene und Reproduzierbare Forschung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), wie die ökologische Nachhaltigkeit neurowissenschaftlicher Forschung verbessert werden kann. Drittmittelgeber wie die EU und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verankern bereits Nachhaltigkeitsprinzipien in ihren Förderrichtlinien – diese Publikation beschreibt nun erstmals konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für Forschende.
Der Artikel ist in der renommierten Zeitschrift Nature Human Behavior erschienen.