Schneller Überblick
Studienbeginn
01. Oktober
Studienform / -dauer
Teilzeit / 5 Semester
Termine Blockwochenende
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Studiengebühr
Teilzeit: 550 Euro / Monat
Einschreibegebühr
Einmalig 100 Euro
Praxis
Praktikum, Praktische Anwendungen
Abschluss
Master of Science
(fachhochschulischer Abschluss)
Einsatzgebiete
› Reha-Kliniken, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Universitätskliniken, Forschungszentren, physiotherapeutische Praxen, Bewegungsanalyse- und Biomechanik-Labore in Kliniken, Sportvereine, öffentliche/staatliche Einrichtungen (Behörden oder Verbände)
Inklusive
Zertifizierte Zusatzausbildungen »Aktivierende Therapien bei neurologischen Erkrankungen« und »Apparative Bewegungsanalyse – Schwerpunkt Neurologische Erkrankungen«
Studium
Der zukunftsorientierte und interdisziplinäre Masterstudiengang Neurorehabilitation an der Fakultät Gesundheitswissenschaften der MSH verknüpft Wissen aus den Bereichen Physiotherapie, Sportwissenschaft und Medizin sowie angrenzenden Querschnittsfächern. Dabei erlangen die Studierenden fachübergreifende Kompetenzen, um nach dem Abschluss eigenverantwortlich Therapiemaßnahmen bei neurodegenerativen, neurovaskulären und chronisch-entzündlichen Krankheitsbildern durchzuführen. Im Rahmen des Studiums werden Zertifikate für zwei Zusatzausbildungen erlangt, um sich weiter zu qualifizieren.
Unser berufsbegleitendes Studienmodell in Teilzeit ermöglicht das Studieren an drei Blockwochenenden pro Semester. Das strukturierte Selbststudium zwischen den Blockphasen wird durch semi-virtuelle Angebote unterstützt.
Studieninhalte
Aufbauend auf einem ersten akademischen Studium im Bereich der Physiotherapie, Sportwissenschaft oder Gesundheitswissenschaft, entwickeln Sie im Masterstudiengang Neurorehabilitation ein Verständnis für neuronale Mechanismen zur Steuerung menschlicher Bewegungen. Nach dem Abschluss sind Sie in der Lage, qualifiziert Bewegungstherapien zur Behandlung von Mobilitätseinschränkungen bei Patient:innen mit neurodegenerativen, neurovaskulären und chronisch-entzündlichen Krankheitsbildern effektiv und systematisch einzusetzen.
Inhaltlich gliedert sich der Studiengang in fünf Kompetenzfelder mit insgesamt 17 Modulen. Im Kompetenzfeld der Beruflichen Handlungskompetenzen erhalten Sie eine wissenschaftliche Einführung und Vertiefung in die Neurowissenschaft. Dabei lernen Sie, neuronale Mechanismen zur Steuerung menschlicher Bewegungen zu erkennen und erwerben Kenntnisse über neurologische Erkrankungen.
Das Kompetenzfeld Berufsübergreifende Handlungskompetenzen beschäftigt sich mit den institutionellen und rechtlich-relevanten Aspekten von Bewegungstherapie im Gesamtkontext Gesundheit. Sie erlangen außerdem Kompetenzen der Teamführung und -entwicklung.
Das Kompetenzfeld Erweiterte Fachkompetenzen geht über die grundlegenden Handlungskompetenzen hinaus. Ziel ist es u. a., die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, um effektiv zu therapieren und Trainingseffekte zu messen. Darüber hinaus beschäftigen Sie sich mit motivationalen Aspekten der Bewegungstherapie, um die Beweglichkeit neurologisch Erkrankter kontinuierlich zu verbessern und zu erhalten.
Im Kompetenzfeld der Praktischen Anwendung übertragen Sie das Gelernte in das Setting einer beruflichen Tätigkeit im Bereich Bewegungstherapie. Zudem lernen Sie in den Bewegungsanalyse- und Sportlabs der MSH apparative Verfahren zur Quantifizierung von Bewegungen kennen und wissen diese, z. B. im Rahmen der Masterarbeit, anzuwenden.
Dazu absolvieren Sie Ihr klinisches Praktikum. Dies dient auch dem Kennenlernen potentieller Arbeitgeber.
Abgerundet wird das Studium durch eine Vertiefung bisheriger wissenschaftlich-methodischer Kompetenzen, um eigene Forschungs- und Studienprojekte durchführen zu können.
Perspektiven
Die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte mit der Kompetenz, Bewegungstherapie bei neurologischen Erkrankungen sowohl effektiv anzuwenden als auch wissenschaftlich zu erforschen, ist das übergeordnete Ziel des Masterstudiengangs Neurorehabilitation.
Für Absolvierende sind folgende Tätigkeitsfelder denkbar:
- Therapeutische Tätigkeiten und leitende Funktionen mit dem Schwerpunkt neurologische Erkrankungen in Universitätskliniken, Reha-Kliniken, physiotherapeutischen Praxen, Krankenhäusern sowie Pflegeeinrichtungen
- Forschungstätigkeiten und wissenschaftliche Koordination in Universitätskliniken und Forschungszentren
- Diagnostik in Bewegungsanalyse- und Biomechanik-Laboren in Kliniken
- Therapeutische und koordinative Aufgaben in Sportvereinen
- Konzeptionelle Tätigkeiten in öffentlichen oder staatlichen Einrichtungen (Behörden, Verbände)
Darüber hinaus bietet der Masterstudiengang den Zugang zu einer wissenschaftlichen Laufbahn sowie die Möglichkeit zur Promotion.
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