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Das Department Family, Child and Social Work

Das Department Family, Child and Social Work mit seinen zwei Bachelorstudiengängen Transdisziplinäre Frühförderung und Soziale Arbeit sowie dem Masterstudiengang Soziale Arbeit befasst sich auf wissenschaftlicher Ebene mit Fragen der Förderung und Unterstützung von verletzlichen Erwachsenen, Familien und Kindern in ihren sozialen Systemen.

In allen drei Studiengängen werden den zukünftigen Fachkräften wesentliche Theorien und Methoden der Förderung, Unterstützung und des Helfens unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Bedingungen näher gebracht. Einen besonderen Schwerpunkt des Departments bilden die Einbeziehung kreativer Methoden, wie zum Beispiel Malerei, Musik und Tanz. Da das zukünftige Fachpersonal durch sich selbst Einfluss auf die Stärkung, Stabilisierung und Ressourcenmobilisierung von Menschen nimmt, ist auch die Vermittlung reflexiver Methoden von großer Bedeutung.

Unser neuer Campus »Arts and Social Change« am Harburger Binnenhafen

Der neue Campus »Arts and Social Change« bietet in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Seifenfabrik am Schellerdamm 22-24 eine weitläufige Lern- und Arbeitslandschaft in einer außergewöhnlichen Atmosphäre: Neben klassischen Seminarräumen stehen Atelierflächen, ein Musik- und Bewegungsraum, eine Theaterwerkstatt mit Bühne sowie ein Beratungs- und Therapieraum zur Verfügung. Abgerundet wird die räumliche Ausstattung durch eine Fachbibliothek, PC-Arbeitsplätze sowie einen Lounge-Bereich für Studierende.

Ehemalige Seifenfabrik

Ein Großteil der Seminar- und Arbeitsräume ist bewusst im Industrie-Look gehalten worden: Dies ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität in der Seminargestaltung und die Abbildung unterschiedlichster Lebenswelten und Sozialräume. Die Fläche versteht sich als Resonanzraum, der flexibel und offen für eine aktive Ausgestaltung durch Studierende, Lehrende und den Praxispartnern vor Ort sein will. Die neuen Räumlichkeiten wollen den Anforderungen einer modernen, auf Selbstverantwortung und Aktivität angelegten Lehre genauso gerecht werden wie einer fundierten und auf Veränderung ausgerichteten Praxisforschung. 

Wünsche und Anregungen der Studierenden

Bereits in der Planungsphase wurden daher Entscheidungen zur räumlichen Gestaltung der Fläche gemeinsam im Innovationsteam – bestehend aus Studierenden, Lehrenden und der Hochschulleitung – getroffen und deren Realisierbarkeit in der Bauphase kontinuierlich überprüft.

Die Fläche bietet daher viel Freiraum, die unsere Studierenden, Lehrenden und Praxispartner anregt, sich auch außerhalb regulärer Lehrveranstaltungen forschend und gestaltend mit Bewegung, Kunst und Musik sowie Beratung und Lebenshilfe beschäftigt.

Der Bachelorstudiengang Transdisziplinäre Frühförderung ist ein Vollzeitstudiengang, der eine pädagogische Ausbildung mit Schwerpunkt in der Arbeit mit Säuglingen, Klein- und Vorschulkindern mit Entwicklungsschwierigkeiten oder Behinderungen bietet.

Der Fokus liegt auf der Befähigung zur interdisziplinären Arbeit mit diesen Kindern und deren Familien. Schwerpunkte bilden die frühkindliche Entwicklungsdiagnostik und -förderung, die Beratung der Eltern und die Förderung inklusiver Prozesse. Der Bachelorstudiengang bietet Zugang zu den Arbeitsfeldern der Frühförderung, Sozialpädiatrie und inklusiver bzw. integrativer Kindertagesstätten.

Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit ist ein Vollzeitstudiengang, der sich den neuen gesellschaftlichen Herausforderungen in allen Bereichen der Sozialen Arbeit widmet. Ziel ist eine akademische Ausbildung, die nicht nur krisenorientierte Interventionsmethoden vermittelt, sondern auch präventive ganzheitliche Blickwinkel und Fachansätze. Damit werden die zukünftigen Fachkräfte befähigt, den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen in der Arbeit mit und für Menschen über die gesamte Lebensspanne auf hohem fachlichem Niveau zu begegnen.

Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit wurde auf der Grundlage des § 3 des Anerkennungsgesetzes Soziale Arbeit von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg als berufsrechtlich geeignet erklärt. Damit führt der Studiengang bei erfolgreichem Abschluss zur staatlichen Anerkennung als Sozialpädagoge beziehungsweise Sozialarbeiter.

Der Masterstudiengang Soziale Arbeit ist generalistisch ausgerichtet und beinhaltet gleichzeitig frei wählbare Schwerpunktmodule. So wird gewährleistet, dass die Absolventen in allen Bereichen der Sozialen Arbeit tätig werden können. Dieser konsekutive Masterstudiengang stellt die zentralen Handlungs- und Praxisfelder der Sozialen Arbeit und das forschende Lernen in das Zentrum der Lehre. Der Masterabschluss vertieft die inhaltliche Ausrichtung des jeweils vorhandenen Bachelorabschlusses. Er befähigt zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung, beispielsweise zur Promotion.

Der Zugang zum Master Soziale Arbeit ist durch einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Diplom bzw. B.A.) möglich, wenn eine besonders gute Fähigkeit zur wissenschaftlichen Reflexion praxisbezogener Zusammenhänge im Bachelorstudiengang nachgewiesen werden kann (siehe Zugangsvoraussetzungen).