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Welche Rolle spielen neurobiologische Prozesse beim Befolgen von moralischen Geboten? Prof. Dr. Alexander Lischke veröffentlicht zusammen mit Kollegen neue Studie

Moralische Regeln sind ein Eckpfeiler vieler Gesellschaften. Die meisten moralischen Regeln beziehen sich auf das Wohlergehen anderer Menschen und spiegeln die angeborene Abneigung der Menschen wider, anderen Menschen zu schaden. Prof. Dr. Alexander Lischke hat in einer aktuellen Studie zusammen mit Kolleginnen und Kollegen die neurobiologischen Prozesse untersucht, die beim Befolgen von moralischen Geboten eine Rolle spielen. Der Fokus lag auf moralischen Geboten, bei denen es um die Schädigung anderer Menschen geht.

Die Studie konnte zeigen, dass Menschen mit hoher Herzratenvariabilität eher moralische Gebote befolgen als Menschen mit niedriger Herzratenvariabilität – vermutlich, weil diese sensibler auf Schädigungen anderer Menschen reagieren. Die Publikation »Morality of the Heart: Heart Rate Variability and Moral Rule Adherence in Men« wurde im Journal Frontiers Neuroscience veröffentlicht.

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