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Unerschöpfliches Potenzial in digitalen Gesundheitsanwendungen – Einblicke in eHealth im Krankenkassen-Kontext

Im zweiten Beitrag der virtuellen Vortragsreihe »eHealth 360° - Perspektiven & Erfahrungen von Branchenexperten« referierte Thomas Heilmann am 14. September zur Digitalisierung im Kontext gesetzlicher Krankenversicherungen. Thomas Heilmann arbeitet seit knapp 30 Jahren bei der Techniker Krankenkasse und verantwortet verschiedene Bereiche im Versorgungsmanagement. Die TK ist mit 11,6 Millionen Kunden die größte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. 2006 wurde mit dem Aufbau und der Betreuung der Disease-Management-Programme begonnen. Sein Team entwickelte bereits verschiedene digitale Anwendungen, wie den TK-GesundheitsCoach, die TK-Husteblume, TK-BabyZeit oder TK-Doc. Über letztere Anwendung können Patientinnen und Patienten 24/7 das 100-köpfige Team des TK-ÄrzteZentrums via Online-Sprechstunde erreichen und über die entsprechende App eRezepte abrufen.

In seinem Vortrag berichtete Herr Heilmann außerdem, dass die größte Herausforderung nicht der Bedarf sei – der sei ohnehin da – sondern die digitalen Produkte im Versichertenkreis bekanntzumachen. Am besten gelinge dies über Social Media, da ein »Medienbruch« ausbliebe (z.B. im Gegensatz zu Anzeigen oder Artikeln in der hauseigenen Print-Kundenzeitschrift). Laut Herrn Heilmann ist das Potenzial von eHealth-Produkten nahezu unerschöpflich: Erinnerungen an Vorsorgeuntersuchungen per App, Medikamenten-Wechselwirkungs-Check und digitaler Impfpass. Die TK hat das Ziel, aktiver Gesundheitspartner der Versicherten zu werden, um sie in jeder Lebensphase bestmöglich und individuell unterstützen zu können. So wandele sich die Wahrnehmung des Begriffs »Gesundheit« über die Lebensspanne von »fit werden« in jungen Jahren bis hin zu „gesund bleiben oder werden“ im Alter. Laut Thomas Heilmann sind Gesundheits-Apps und andere digitale Produkte von gesetzlichen Krankenkassen für Nutzer besonders überzeugend, weil sie kein Geld mit dem Verkauf oder den Nutzerdaten verdienen. Bezahlen tut die Krankheit, indem präventiv vorgebeugt wird. Wir bedanken uns für die spannende Einblicke und für die rege Diskussion mit den knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Anschluss.

 

Weitere Termine der Reihe werden zu gegebener Zeit hier bekannt gegeben.


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