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Ronja Müller und Prof. Dr. Tilo Strobach publizieren zusammen mit Kollegen zum Thema Gesichtsadaption und Face Priming

Es ist eine gängige Annahme, dass bei der Erkennung von Gesichtern die eingehenden Wahrnehmungsinformationen mit den im Gedächtnis gespeicherten bekannten Gesichtsrepräsentationen abgeglichen werden. Um Gesichter voneinander unterscheiden zu können, müssen diese gespeicherten Repräsentationen eine große Vielfalt an Merkmalen enthalten, die sich entlang vieler Dimensionen kontinuierlich voneinander unterscheiden. Eine Vielzahl von Modellen beschreibt die Gesichtsrepräsentationen und legt Dimensionen fest, die benötigt werden, um alle menschlichen Gesichter zu kodieren – bisher sind diese Modelle jedoch ebenso unvollständig definiert wie das allgemeine Verständnis von Gesichtserkennung.

Um die Gesichtserkennung und damit die Natur des Gesichtsraumes besser zu verstehen, untersuchten Ronja Müller und Prof. Dr. Tilo Strobach mit weiteren Kolleginnen und Kollegen zwei Phänomene der Gesichtsverarbeitung: die Gesichtsadaption und das Face Priming. Die Literatur hat das Face Priming bisher weitgehend vernachlässigt. Die Publikation, die im Zusammenhang mit dem MSH-Projekt »Untersuchung von Gesichtsadaptionsefekten« unter der Leitung von Prof. Dr. Strobach entstand, zielt darauf ab, beide Phänomene und ihre Beiträge zur Gesichtserkennung, Repräsentation und zum Gesichtsraum zu überprüfen.

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