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Prof. Dr. Tilo Strobach und Alice Reinhartz veröffentlichen in Nature (Nature Reviews Psychology) zum Thema „Cognitive training“

Um selbst die alltäglichsten Situationen erfolgreich zu bewältigen, bedarf es einer Vielzahl von mentalen Prozessen. Damit wir effizient arbeiten können, müssen wir uns flexibel an die Anforderungen wechselnder Kontexte und dynamischer Umgebungen anpassen. In den letzten 20 Jahren hat die Aussicht auf eine Verbesserung der Kognition durch verhaltensorientierte Trainingsmaßnahmen, z. B. das wiederholte Üben kognitiver Aufgaben oder das Erlernen metakognitiver Strategien, stark an Popularität gewonnen. Obwohl es überwältigende Belege dafür gibt, dass solche Trainingsmaßnahmen die Leistung bei den trainierten Aufgaben steigern, bleibt die Frage umstritten, ob sich diese Vorteile auch auf andere Aufgaben und Fähigkeiten außerhalb des trainierten Kontexts übertragen lassen.

Prof. Dr. Tilo Strobach und Alice Reinhartz geben in einer aktuellen Übersichtsarbeit einen Überblick über die Wirksamkeit kognitiven Trainings zur Übertragung auf nicht trainierte Aufgaben. Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass eine Verlagerung der Forschung auf die Identifizierung der kognitiven Mechanismen, die der Verbesserung der kognitiven Effizienz zugrunde liegen, einen fruchtbaren Weg für die Entwicklung wirksamer kognitiver Trainingsmaßnahmen darstellt.

Der Artikel »Mechanisms underlying training-induced cognitive change« erschien im Journal Nature Reviews Psychology.

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