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Prof. Dr. Parvana Hajieva publiziert mit Kollegen zur zytostatischen Wirksamkeit einer neuen Substanzklasse in Krebszellen

Die prooxidative Therapie ist ein gut etabliertes Konzept in der Infektiologie und Parasitologie, bei dem prooxidative Medikamente wie Artemisinin und Metronidazol eine zentrale klinische Rolle spielen. Theoretische Überlegungen und frühere Studien haben darauf hingewiesen, dass die prooxidative Therapie auch in der Onkologie eine vielversprechende Strategie darstellen könnte.

Prof. Dr. Parvana Hajieva untersucht zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in einer aktuellen Studie »kettentransferierende Prooxidantien« als Zytostatika in einer Reihe von menschlichen Tumorzelllinien in vitro. Die neue Substanzklasse bildet gleichsam das funktionelle Spiegelbild zu den altbekannten »kettenabbrechenden Antioxidantien« wie Vitamin E. Ihre Existenz und Wirksamkeit in lebenden Zellen wurde jedoch erstmals im Jahre 2020 gezeigt, ebenfalls unter Beteiligung des Labors von Prof. Parvana Hajieva.

Die Studie »Cell Culture Characterization of Prooxidative Chain-Transfer Agents as Novel Cytostatic Drugs« erschien in der Zeitschrift Molecules und ist frei zugänglich.

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