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Prof. Dr. Jan-David Liebe publiziert mit Kollegen eine quantitative Studie zum App-gestützten Diabetes-Selbstmanagement

Diabetes mellitus ist eine nicht-übertragbare Stoffwechselerkrankung, die auch in Zukunft eine große Herausforderung für die Gesellschaften und Gesundheitssysteme weltweit bleiben wird. Ursachen für die Erkrankung sind für Diabetes Typ 2 weitgehend bekannt und oft auf den Lebensstil der Patienten zurückzuführen. Gut eingestellte Blutzuckerwerte hängen somit auch vom Verhalten und Selbstmanagement der Patienten selbst ab – dazu gehören regelmäßige körperliche Aktivität, eine angepasste, ausgewogene Ernährung sowie das Erreichen und Halten eines normalen Körpergewichts.

In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass Apps die Patienten beim Selbstmanagement ihrer Krankheit unterstützen können, indem sie relevante Daten dokumentieren, Blutzucker überwachen oder Zugang zu Communities bieten. Es ist jedoch unklar, welche Umstände dazu beitragen, dass eine App als nützliches Instrument für das Selbstmanagement wahrgenommen wird.

Prof. Dr. Jan-David Liebe geht in einer aktuellen Studie zusammen mit Kolleginnen und Kollegen dieser Frage nach. Zusammenfassend wirft diese Studie die Frage auf, ob Apps so konzipiert werden sollten, dass sie das Selbstmanagement im Sinne der Selbstkontrolle (z. B. eigene Messungen, Tagebuch) im Gegensatz zur Anleitung und Beratung stärken.

Die Studie »Should App Self-Management Mean Self-Control? A Quantitative Study on App Supported Diabetes Self-Management« erschien im Journal Studies in Health Technology and Informatics.

Hier geht es zur Studie


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