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Prof. Dr. Gundula Hübner führt mit Kollegen Studie zur Akzeptanz digitaler Endgeräte bei Senioren durch

Die heutige Telekommunikation wird hauptsächlich über digitale Kanäle abgewickelt. Einigen älteren Erwachsenen, die an klassische Kommunikationskanäle wie Post und Telefon gewöhnt sind, mangelt es an Erfahrung im Umgang mit Computern und Smartphones. Die daraus resultierende digitale Kluft zwischen den Generationen verstärkt die bereits bestehende soziale Isolation älterer Erwachsener. Dabei bieten internetbasierte Geräte wie Tablets und Smartphones die Möglichkeit, den sozialen Kontakt zwischen den Generationen zu erleichtern und das selbstständige Leben im Alter zu fördern. Bisher werden digitale Lösungen von der genannten Zielgruppe aber kaum genutzt.

Um die Nutzung zu erhöhen, hat Prof. Dr. Gundula Hübner zusammen mit Kolleginnen und Kollegen in einem Projekt sogenannte SmartCards entwickelt. Die vereinfachten Tablet-Geräte haben nur elementare Funktionen, sind intuitiv bedienbar und in einem nicht-stigmatisierenden Design gestaltet. In einer dreimonatigen Testphase mit Seniorinnen und Senioren in Altersheimen sowie in häuslicher Betreuung wurde die Eignung und Akzeptanz getestet.

Die Studie »SmartCards as Analogous Tools to Operate Tablet Computers for Elderly—A Feasibility Study« wurde im Journal MDPI veröffentlicht.

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