Sie sind hier:

Prof. Dr. Dr. Karsten Hollander und Prof. Dr. Astrid Junge publizieren mit Kolleg:innen ein Paper zu Verletzungen und Erkrankungen bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften

Für die drei nordischen Skidisziplinen Langlauf, Nordische Kombination und Skispringen wurden Daten zu Verletzungen und Erkrankungen bei sportlichen Großereignissen bisher nur im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2010 bis 2018 erhoben. Untersuchungen für die Nordischen Skiweltmeisterschaften liegen nicht vor.

In einem aktuellen Projekt haben Prof. Dr. Dr. Karsten Hollander, Prof. Dr. Astrid Junge und Forschende der Charité Berlin, des Instituts für angewandte Trainingswissenschaften Leipzig sowie der Uniklinik Dresden und der Universität St.-Etienne (Frankreich) alle gemeldeten Verletzungen und Erkrankungen, die während der Nordischen Ski-Meisterschaften vom 23. Februar bis zum 7. März 2021 auftraten, untersucht.

Obwohl die Verletzungshäufigkeit in den nordischen Disziplinen mit der bei den Olympischen Winterspielen 2010 bis 2018 vergleichbar war, war die Erkrankungshäufigkeit niedriger als bei den drei vorangegangenen Olympischen Winterspielen mit einem geringeren Anteil an infektionsbedingten Erkrankungen. Dies könnte auf die hohen Hygienemaßnahmen aufgrund der Coronavirus-Pandemie 2019 zurückzuführen sein.

Die Studie »Injuries and Illnesses During the 53rd Fédération Internationale de Ski Nordic World Ski Championships 2021 in Oberstdorf: A Prospective Cohort Study« erschien in der Fachzeitschrift Clinical Journal of Sport Medicine.

Hier geht es zum Artikel


Ihre Ansprechpartnerin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Larissa Host, M.A.

Mobil: 0170.473 7822

Fon: 040.361 226 49146
E-Mail schreiben