Sie sind hier:

Prof. Dr. Dr. Karsten Hollander publiziert in Sports Medicine - Open zusammen mit Kollegen eine Studie zum Thema körperliche Aktivität während des Corona-Lockdowns

Um die Ausbreitung des Coronavirus‘ zu stoppen, verhängten viele Regierungen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wie Ausgangssperren, Geschäftsschließungen oder Verbote von gesellschaftlichen Zusammenkünften. Diese Maßnahmen konnten zwar die Ausbreitung des Virus eindämmen, schränkten jedoch die Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung (PA) erheblich ein. Gleichzeitig könnten die Abriegelungsmaßnahmen das sitzende Verhalten (SB) erhöht haben. Das ist besonders besorgniserregend, da regelmäßige PA nachweislich das Risiko für eine Vielzahl an Krankheiten reduziert und im Gegensatz dazu SB als großes Gesundheitsrisiko einzustufen ist.

In Anbetracht der zentralen Rolle von PA auf individueller und öffentlicher Gesundheitsebene wurde eine Vielzahl von Untersuchungen durchgeführt, um die Folgen von Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf das Bewegungsverhalten zu bewerten. Bislang liegen jedoch keine quantitativen Daten vor und die Faktoren, die zu einer Verringerung der PA führen, sind unbekannt. In einer aktuellen Studie fasst Prof. Dr. Dr. Karsten Hollander daher zusammen mit Kolleginnen und Kollegen die Auswirkungen von staatlich verordneten Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf die PA-Marker zusammen und identifiziert mögliche Moderatoren dieses Zusammenhangs.

Die Studie »Physical Activity During Lockdowns Associated with the COVID-19 Pandemic: A Systematic Review and Multilevel Meta-analysis of 173 Studies with 320,636 Participants« erschien im Journal Sports Medicine - Open.

Hier geht es zum Artikel


Ihre Ansprechpartnerin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Larissa Host, M.A.

Mobil: 0170.473 7822

Fon: 040.361 226 49146
E-Mail schreiben