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Prof. Dr. Christian Wozny publiziert mit Kollegen eine Transkriptomanalyse kortikaler und hippokampaler inhibitorischer Nervenzellen

Die neuronale Signalverarbeitung im Gehirn wird durch ein differenziertes Zusammenspiel zweier Klassen von Nervenzellen bewerkstelligt, durch erregende, exzitatorische bzw. hemmende, inhibierende Nervenzellen. Viele neuropsychiatrische Erkrankungen sind durch ein Ungleichgewicht zwischen Erregung und Hemmung gekennzeichnet. Daher ist es für das grundlegende Verständnis dieser Erkrankungen wichtig, die Vielzahl der unterschiedlichen Nervenzellen zu kennen und diese im Detail zu untersuchen.

Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Zürich hat Prof. Dr. Christian Wozny eine besondere Gruppe der inhibitorischen Nervenzellen mittels einer Transkriptomanalyse untersucht. Diese erst kürzlich entwickelte Technik (»Single-cell RNA Sequencing« in Kombination mit der Patch-Clamp-Technik, kurz »Patch-seq«) ermöglicht es, auf molekularer Ebene Unterschiede in der zellulären Ausstattung an bestimmten Proteinen zu untersuchen. In dieser Untersuchung konnten mehrere hundert differenziell transkribierte Gene identifiziert werden.

Prof. Dr. Wozny plant, diese moderne Technik auch zukünftig in seiner Forschung einzusetzen und hofft, durch die gewonnenen Erkenntnisse neuartige Therapiemöglichkeiten zur Behandlung von neuropsychiatrischen Erkrankungen wie der Depression aufzeigen zu können.

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