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Intensive MSH

Erleben Sie, was passiert, wenn jede Sekunde zählt. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der MSH Medical School Hamburg machen wir am 11. und 12. Oktober 2019 für 30 Stunden den Betrieb einer vollfunktionsfähigen Intensivstation für Sie erlebbar.

Sie erhalten exklusive Einblicke in den verantwortungsvollen Tagesablauf von Medizinern, Rettungssanitätern und Pflegekräften. Erfahren Sie das perfekte Zusammenspiel aller Berufsgruppen bei der Aufnahme, Pflege und Entlassung unterschiedlicher Patienten. Die verschiedenen Notfallszenarien werden von Impulsvorträgen rund um die Themen Notfallversorgung und Intensivmedizin unterstützt und unter anderem durch einen Simulationsrettungswagen veranschaulicht. Außerdem haben Sie die Chance, selbst aktiv zu werden und bei unserem Reanimationstraining zu üben, wie Sie im Ernstfall einen klaren Kopf bewahren.

Vorträge Freitag, 11. Oktober 2019

Vorträge Freitag, 11. Oktober 2019

13:30 Uhr »Intensivpflege: Was passiert da eigentlich?«

Hubert Biniak, Gesundheits- und Fachkrankenpfleger für Intensivmedizin und Anästhesie im Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf sowie Teilzeit-Studierender im Bachelor-Studiengang Medizinpädagogik.  

Behandlung hinter Milchglastüren, Schutzkleidung, einschüchternde Geräte und fremde Geräusche: Die Intensivstation ist als Arbeitsbereich alles andere als alltäglich. In diesem Vortrag soll verständlich gemacht werden, was auf Intensivstationen eigentlich geleistet wird, welche Technik zum Einsatz kommt und welche medizinischen sowie pflegerischen Herausforderungen dort bewältigt werden.

14:30 Uhr »Reanimation durch Laien: Warum ist das so wichtig?«

Barbara Jackisch, Koordination Deutsches Reanimationsregister
 

Wer einen Herzstillstand erleidet, befindet sich in akuter Lebensgefahr. Jetzt geht es um Sekunden: Um den drohenden Tod abzuwenden und schwere Organschäden zu verhindern, müssen Ersthelfer schon vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit den entscheidenden Maßnahmen beginnen. Wie eine Reanimation funktioniert und worauf geachtet werden soll, wird in diesem Vortrag veranschaulicht.

15:30 Uhr »Patientenverfügung: Warum brauchen wir das?«

Henrike Weber, Mitarbeiterin in der ambulanten Intensivpflege und Absolventin des Bachelor-Studiengangs Medizinpädagogik


In diesem Vortrag wird aufgezeigt, warum Patientenverfügungen so wichtig sind und in welchen Situationen sie eine enorme Bedeutung haben können. Es soll aber auch erläutert werden, warum Patientenverfügungen eine bestimmte Form aufweisen müssen, wenn sie tatsächlich Beachtung finden sollen.


16:30 Uhr »Hirntoddiagnostik: Wie läuft das ab?«

Prof. Dr. med. Oliver Heese, Klinik-Chefarzt für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, Leiter des Onkologischen Zentrums der Helios Kliniken Schwerin

Es gibt unterschiedliche Arten der Todesfeststellung. In bestimmten Situationen kann es sein, dass Funktionen des menschlichen Gehirns irreparabel erloschen sind, so dass eine Organspende in Frage kommt. Wie der »Hirntod« medizinisch einwandfrei festgestellt wird und welche komplizierten Abläufe dabei eingehalten werden, stellt Prof. Dr. med. Heese in seinem Vortrag dar.

17:30 Uhr »Krisenintervention: Psychosoziale Kinderhilfe nach Katastrophen«
Prof. Dr. Harald Karutz, Professor für Rescue Management an der MSH


Inwiefern Krisenintervention Kindern, die ein größeres Unglück miterleben mussten, tatsächlich hilft, ist bislang nur unzureichend erforscht. Gleichzeitig sind Kinder nach Busunfällen, Amokläufen, Bränden und Terrorakten jedoch besonders gefährdet, psychische Notfallfolgen wie zum Beispiel eine Posttraumatische Belastungsstörung zu entwickeln. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn hat daher ein Forschungsprojekt vergeben, in dem die Psychosoziale Notfallversorgung für Kinder und Jugendliche untersucht und weiterentwickelt werden soll. Im Vortrag erhalten Sie einen Überblick über dieses interessante Forschungsprojekt.

Vorträge Samstag, 12. Oktober 2019

Vorträge Samstag, 12. Oktober 2019

10:30 Uhr »Die Welt im Wandel: Neue Gefahren und Risiken«

Stephan Bandlow, Abteilungsleiter der Kooperative Regionalleitstelle West und Teilzeitstudierender im Bachelor-Studiengang Rescue Management

Daniel Lauer, Rettungsassistent am Flughafen Frankfurt am Main und Teilzeitstudierender im Bachelor-Studiengang Rescue Management

Die Welt verändert sich, und damit verbunden ist auch die Entstehung neuer Gefahren und Risiken. In diesem Vortrag angehender Rettungsdienst-Führungskräfte soll aufgezeigt werden, auf welche Szenarien sich Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben vorbereiten und warum es wichtig ist, sich mit bestimmten Entwicklungen sehr sorgfältig auseinanderzusetzen.

11:30 Uhr »Physiotherapie auf der Intensivstation?«

Franziska Bahl, Studioleitung bei McFIT Global Group GmbH und Teilzeit- Studierende im Bachelor-Studiengang Medizinpädagogik

Die Behandlung auf Intensivstationen bringen viele vor allem mit medizinischer Technik und komplizierten Apparaturen in Verbindung. Dass heute beispielsweise nach Operationen teilweise bereits auf der Intensivstation mit physiotherapeutischen Maßnahmen begonnen wird und dies für die Rehabilitation von hoher Bedeutung sein kann, wissen nur wenige. Vor diesem Hintergrund wird aufgezeigt, warum auch Physiotherapeuten zum Behandlungsteam auf einer Intensivstation gehören.

12:30 Uhr »Ein Rettungsplan für Unglückslagen«

Kai Lundt, Notfallsanitäter und Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie Teilzeitstudierender im Bachelor-Studiengang Medizinpädagogik

Ein Zug verunglückt, ein Flugzeug stürzt ab, es hat eine Explosion gegeben, bei der viele Menschen verletzt worden sind: Von solchen Ereignissen lesen wir in den Medien immer wieder. Wie werden in solchen Fällen eigentlich Rettungsmaßnahmen organisiert? Wie werden Prioritäten gesetzt, und nach welcher Einsatztaktik gehen die Helfer vor? Antworten auf solche und ähnliche Fragen gibt es in diesem Vortrag.


13:30 Uhr »Reanimation durch Laien: Warum ist das so wichtig?«

Viktoria Preiss, Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Intensivstation imland Klinik Rendsburg sowie Teilzeit-Studierende im Bachelor-Studiengang Medizinpädagogik

Wer einen Herzstillstand erleidet, befindet sich in akuter Lebensgefahr. Jetzt geht es um Sekunden: Um den drohenden Tod abzuwenden und schwere Organschäden zu verhindern, müssen Ersthelfer schon vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit den entscheidenden Maßnahmen beginnen. Wie eine Reanimation funktioniert und worauf geachtet werden soll, wird in diesem Vortrag veranschaulicht.

14:30 Uhr »Organspende: Wie läuft das ab?«

Antje Winkler, Koordinatorin bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation Region Nord

Die aktuelle Diskussion um neue rechtliche Regelungen zur Organentnahme zeigt, wie wenig Wissen in der Bevölkerung dazu vorhanden ist – Organspende ist ein emotional aufgeladenes Thema. Mit Fakten und Hintergrundinformationen soll dieser Vortrag daher zur Versachlichung beitragen und erklären, in welchen Schritten eine Organspende abläuft und welche medizinischen und ethischen Aspekte dabei berücksichtigt werden.


15:30 Uhr »Mein Kind ist verletzt: Wann muss ich den Rettungsdienst rufen?«

Julia Dosch, Notfallsanitäterin und Teilzeitstudierende im Bachelor-Studiengang Medizinpädagogik

Beim Spielen passiert es nicht selten, dass sich ein Kind stößt oder stürzt – Blut, Schmerzen und jede Menge Tränen sind die Folge. Und die Eltern sind verunsichert: Muss ich gleich den Rettungsdienst rufen? Soll ich lieber zum Kinderarzt fahren? Was ist wann richtig? Dieser Vortrag bietet einen Überblick zu Erste-Hilfe-Maßnahmen für den Alltag mit Kindern.

16:30 Uhr »Intensivtransport: Weit mehr als nur die Fahrt von A nach B«

Maik Rathje, Fachbereichsleiter Einsatz- und Rettungsdienste bei der
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Teilzeitstudierender im Bachelor-Studiengang Rescue Management
Andreas Seidl, Rettungsassistent und Organisatorischer Einsatzleiter beim Bayerischen Roten Kreuz sowie Teilzeitstudierender im Bachelor-Studiengang Rescue Management


Seit einigen Jahren haben Intensivtransporte eine besondere Bedeutung erlangt. Patienten werden von einem Krankenhaus in ein anderes verlegt, um die jeweils bestmögliche Behandlung zu erfahren. Dafür gibt es inzwischen spezielle Intensivtransportwagen, die als rollende Intensivstationen bezeichnet werden können und nicht mit regulären Rettungswagen zu
vergleichen sind. Auch die Besatzung dieser Fahrzeuge bewältigt besondere Herausforderungen. Was die Besonderheiten eines Intensivtransportes sind, wird in diesem Vortrag eindrucksvoll dargestellt.


17:30 Uhr »Was passiert eigentlich mit meiner Blutspende?«

Julia Graalmann, Teilzeitstudierende im Bachelor-Studiengang Medizinpädagogik

Wer schon einmal bei der Blutspende war, weiß, dass das gespendete Blut in einem Beutel gesammelt wird, um damit später schwer verletzten oder akut erkrankten Menschen zu helfen. Ganz so einfach ist das allerdings nicht: Bis eine Blutspende für die Behandlung eines Patienten verwendet werden kann, sind zahlreiche Untersuchungs- und Aufbereitungsschritte erforderlich. Wie die moderne Transfusionsmedizin im Detail funktioniert, wird in diesem Vortrag erklärt.

Rückblick Intensive MSH 2014

Studierende der Medizinpädagogik (MP11) der MSH Medical School Hamburg bauten bereits im Jahr 2014 eine lebensnahe Intensivstation unter dem Motto »Intensive MSH« auf. Ausgangspunkt war ein Projekt zum Thema »Interdisziplinäre Teamarbeit«. Die Studierenden zeigten, wie viele medizinische Disziplinen nötig sind, um Patienten auf einer Intensivstation optimal versorgen zu können. Rettungsassistenten, Gesundheits- und Krankenpflegekräfte, Physiotherapeuten, Medizinische Fachangestellte, Medizinisch-Technische Assistenten für Laboratoriumsmedizin und Radiologie sowie Altenpfleger und Hebammen - alle Berufe waren in der Studiengruppe vertreten.