Datum: 25.05.2019
Dr. Vera Rössler

Dr. Vera Rössler

Dr. Vera Rössler
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schwerpunkt Lehre

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 49392
Fax: 040.361 226 430
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Biografie

Vera Rössler absolvierte ihr Studium der Psychologie mit dem Schwerpunkt der klinischen Psychologie an der Universität Innsbruck. Parallel dazu absolvierte sie ein wirtschaftswissenschaftliches Studium in Strategischem Management mit den Schwerpunkten Service Management & Consumer Behaviour, ebenfalls an der Universität Innsbruck. Nach Erlangung des Master of Science in beiden Studiengängen promovierte Frau Rössler in Klinischer Psychologie. In ihrer Promotion untersuchte sie die Geschlechterunterschiede, den Verlauf und die Auftrittsmuster von Wahnthemen bei Menschen mit paranoider Schizophrenie. Während ihrer Promotion war Frau Rössler als klinische Psychologin in einer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Süddeutschland tätig. Neben der Betreuung stationärer und ambulanter Patienten im Einzel- und Gruppensetting leitete Frau Rössler die hausinterne testpsychologische Bibliothek, führte zahlreiche diagnostische Untersuchungen durch und unterstützte Kollegen bei testpsychologischen Fragestellungen. Nach Erlangung des Doctor of Philosophy wechselte Frau Rössler in die Wirtschaft und war in einem internationalen Großunternehmen im Bereich Marktforschung & Strategie tätig. 

Lehrtätigkeit

An der Medical School Hamburg lehrt Vera Rössler im Bachelorstudium Psychologie die Grundlagen der psychologischen Diagnostik. Seit 2017 ist sie zudem als externe Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck tätig und hält am Institut für Psychologie ein Seminar über Autismus-Spektrum-Störungen sowie eine Lehrveranstaltung über klinisch-psychologische Diagnostik. Zuvor hielt Frau Rössler mehrere Fortbildungen über psychologische Diagnostik im Rahmen des Facharztcurriculums Psychiatrie während ihrer Tätigkeit als klinische Psychologin.

Forschungsschwerpunkte

Frau Rössler untersuchte in ihrer Dissertation die Phänomenologie des Wahns bei paranoider Schizophrenie. Ein besonderes Augenmerk richtete sich dabei auf Geschlechterunterschiede in der Häufigkeit und in der Ausgestaltung der einzelnen Wahnthemen, auf die Analyse von Auftrittsmustern bei polythematischen Wahnthemen sowie auf die Beziehung zwischen Wahnthema und Behandlungsverlauf.