Datum: 26.11.2021
Gesa Pust, M.Sc.

Gesa Pust, M.Sc.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Schwerpunkt Lehre

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 49307
Fax: 040.361 226 430
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Biographie

Gesa Pust studierte an der Universität Konstanz Psychologie und beendete ihr Studium 2015 mit Auszeichnung mit dem Master of Science. Sie erhielt für Ihre Masterarbeit „Der Einfluss von emotionalen Belastungsfaktoren auf die Ausprägung der Fatiguesymptomatik bei Patienten mit Multipler Sklerose nach Induktion von Ermüdung“ den Stiftung Schmieder-Preis im Jahr 2016. Sie ist systemische Therapeutin und befindet sich in diesem Zusammenhang in Fort- und Weiterbildung im Bereich der systemischen Sexualtherapie bei der Internationale Gesellschaft für Systemische Therapie (IGST).

Gesa Pust befindet sich aktuell in der Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie im ZIST in Penzberg bei München. Eine Approbation ist zeitnah angestrebt. Gesa Pust arbeitete in unterschiedlichen stationären Behandlungskontexten (u.a. Kliniken Schmieder Konstanz und Gailingen; Psychiatrische Klinik Lüneburg; Klinik Hohe Mark), so dass sie weitreichende Erfahrungen im Kontakt mit allen Störungsbildern der Psychotherapie und Psychiatrie im Erwachsenenkontext besitzt. Sie steht zudem kurz vor Abschluss ihrer Dissertation im Bereich Fatigue bei Multiple Sklerose, welche in einem Kooperationsprojekt der Universität Konstanz, den Kliniken Schmieder Konstanz und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf entstand. Seit Ende 2020 gehört sie zum erweiterten Vorstand der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, DMSG - Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

Lehrtätigkeit

Im Bereich der Psychologie hat Gesa Pust die Lehrgebiete der Klinischen Psychologie und Psychotherapie, der wissenschaftlichen und methodischen Projektarbeit und der Forschungsmethoden an der BSP Campus Hamburg sowie der Medical School Hamburg unterrichtet. Darüber hinaus ist sie als Dozentin und Referentin an anderen Institutionen tätig gewesen. 

Forschungsschwerpunkte

Gesa Pust Forschungsschwerpunkte liegen in erster Linie im Bereich der Psychosomatik. In diesem Zusammenhang untersucht sie u.a. den Einfluss von emotionalen Belastungsfaktoren wie frühkindliche Traumatisierungen auf die Fatiguesymptomatik bei Multiples Sklerose und anderen Erkrankungen (wie beispielsweise Brustkrebs, Parkinson oder Corona). Sie untersucht darüber hinaus die unterschiedlichen Bewältigungsmechanismen und Persönlichkeitseigenschaften der PatientInnen sowie deren Einfluss auf die Fatiguesymptomatik. Zudem erforschte Frau Pust die Medikamentenadhärenz bei PatientInnen mit Multiple Sklerose. Methodisch liegen die Schwerpunkte von Frau Pust im Bereich der Entwicklung sowie Validierung von Fragebögen, in komplexen multivariaten statischen Auswertungsverfahren, der klinischen Diagnostik, der Durchführung von repräsentativen Studien mit Patientenpopulationen und der Entwicklung von ätiologischen Krankheitsmodellen.

Publikationen