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Dr. rer. nat. Markus Mühlhan

Dr. Markus Mühlhan

Dr. rer. nat. Markus Mühlhan
Vertretung der Professur für Neurowissenschaften

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon:  040 3612264-9324
Fax:  040 361226430
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Biographie

Markus Mühlhan absolvierte vor seinem Studium eine Ausbildung im Bereich der Elektrotechnik (1995-1998). Im Anschluss an die Ausbildung folgte ein dreizehnmonatiger Wehrersatzdienst (1998-1999) in der Jugend und Drogenberatung Goslar sowie das Abitur an der Berufsoberschule Goslar (1999-2001). Er studierte Psychologie mit Nebenfach Biologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (2001-2007). Nach dem Studium war Markus Mühlhan Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Professur für Biopsychologie der TU-Dresden (2007-2012) und wechselte nach der Promotion zum Dr. rer. nat. an die Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU-Dresden (2012-2016). Seit Oktober 2016 vertritt Herr Mühlhan die Professur für Neurowissenschaften an der Fakultät für Humanwissenschaften der Medical School Hamburg.

Lehrtätigkeiten

Zu den Lehrtätigkeiten von Markus Mühlhan zählen Vorlesungen, Seminare, Praktika und Wahlmodule in den Bereichen der Biologischen Psychologie, Klinischen Psychologie, Neurowissenschaften, bildgebender und psychophysiologischer Forschungsmethodik. Herr Mühlhan betreute und/oder begutachtete in seiner Zeit an der TU-Dresden mehr als 40 Abschlussarbeiten im Bereich der Psychologie und Medizintechnik. Für sein Engagement in der universitären Lehre wurde Herr Mühlhan in den Jahren 2010, 2013, 2014 und 2015 mit dem Karl und Charlotte Bühler Preis für exzellente Lehre geehrt. An der Medical School Hamburg lehrt er seit 2016 die Fächer Neurowissenschaften, Neuroimaging und hat zahlreiche Seminare im Bereich der Biologischen Psychologie übernommen.

Forschungsschwerpunkte

In seiner Forschung beschäftigt sich Herr Mühlhan mit veränderten neurophysiologischen und behavioralen Folgen traumatischer Erfahrungen und deren Zusammenhängen mit Substanzkonsum- und Angststörungen. Zur Untersuchung der Hirnphysiologie werden funktionelle und strukturelle magnetresonanztomographische Verfahren verwendet und mit neuroendokrinen, epigenetischen und behavioralen Daten kombiniert. Aktuelle Forschungsprojekte befassen sich mit den Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen auf Alkoholkonsumstörungen und Defiziten in neurokognitiven Kontrollfunktionen bei Patienten mit spezifischer Phobie.

Gutachtertätigkeit für Fachzeitschriften:

  • Frontiers in Behavioural Neuroscience (Review Editor)
  • Frontiers in Human Neuroscience
  • PLOS ONE
  • Behavioural and Brain Functions
  • Stress
  • Biological Psychiatry
  • Psychoneuroendocrinology (PNEC)
  • Brain Imaging and Behavior
  • Cortex
  • Social, Cognitive and Affective Neuroscience (SCAN)
  • International Journal of Methods in Psychiatric Research (IJMPR)

Publikationen

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