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Prof. Dr. habil. Elena Sivukhina
Professur für Anatomie

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Biografie

Elena Sivukhina ist Ärztin und Anatomin. Sie hat an der staatlichen medizinischen Universität Kursk in Russland Humanmedizin studiert und sehr erfolgreich graduiert. Nach ihrer Promotion 2004 in der Fachrichtung »Histologie, Zytologie, Zellbiologie und pathologische Anatomie« an der staatlichen medizinischen Universität Wolgograd in Russland (Thema der Dissertation: »Magnocellular hypothalamic nuclei in alcoholic disease (experimental and clinico-morphological research)«, ging sie als DAAD Stipendiatin nach Deutschland. Als Postdoktorandin bekam sie diverse Stipendien (Bayerische Forschungsstiftung, Universität Hamburg, Boehringer Ingelheim Stiftung, JEB) und hat im Zentrum für molekulare Neurobiologie in Hamburg (ZMNH) in einer renommierten internationalen Forschungsgruppe erfolgreich geforscht. Seit 2007 war sie am Institut für Anatomie, an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena als wissenschaftlicher Mitarbeiterin tätig. Nach ihren Forschungsaufenthalten in Frankreich (INRA, Université Bordeaux 2, »Nutrition & Integrative Neurobiology«, UMR 1286, Bordeaux) habilitierte Elena Sivukhina im November 2014 an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität in Jena für das Gesamtfach Anatomie zum Thema »Magnozelluläre hypothalamische Systeme und ihre Interaktion mit der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse«. Danach war sie dort als Privatdozentin vollzeittätig. Seit Oktober 2019 ist sie Professorin für Anatomie im Department Vorklinik an der MSH Medical School Hamburg.

Lehrtätigkeiten

Seit dem Wintersemester 2009/10 hat Elena Sivukhina umfangreiche Lehrerfahrung in mikroskopischer und makroskopischer Anatomie mit klinischen Bezügen sowie in Neuroanatomie gesammelt. Dazu übernahm sie die Wahlfächer »Histochemische Methoden« und »Neuroendokrinologie«. Als Privatdozentin des Instituts für Anatomie der medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität in Jena war sie regelmäßig an der Lehre der Human- und Zahnmedizin beteiligt. Darüber hinaus hat sie medizinische Doktorarbeiten betreut.

Seit 2014 war sie als Prüferin des mündlich-praktischen Teils des ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung (»Physikum«) für das Gesamtfach Anatomie (Studiengang Humanmedizin) durch das Landesprüfungsamt Thüringen bestellt.

Im Rahmen ihrer hochschuldidaktischen Ausbildung hat sie das Zertifikat »Compact Course Academic Teaching« an der Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena erworben. Darüber hinaus hat sie an den diversen Weiterbildungsveranstaltungen (z.B., Intensivkurs »Neuroanatomie 2010«, LMU München sowie mehrmals an der »Präparieren für Anatomen«) teilgenommen.

Als Vertretung der Professur für Anatomie setzt sie ihre Lehrtätigkeit am Department Vorklinik der MSH in Hamburg fort.

Forschungsschwerpunkt

Schon während ihres Humanmedizinstudiums hat Elena Sivukhina mit den neuromorphologischen Forschungsthemen angefangen und die ersten Schritte in das spannende Gebiet der Neuroendokrinologie gemacht. Nach ihrer Promotion befasste sie sich mit verschiedenen Forschungsthemen. Sie hat in den grundlegenden Projekten zur Funktion von extrazellulären Matrixproteinen in einer renommierten internationalen Forschungsgruppe erfolgreich gearbeitet und umfangreiche Expertise in morphologischen Analyseverfahren und Erfahrungen in modernen morphometrischen und molekularbiologischen Methoden während ihres Forschungsaufenthaltes in Frankreich bekommen. Durch ihre Liebe zur Neuroendokrinologie kam sie in die Stress-Forschung. Sie arbeitet über Steuerungsmechanismen der zentralen (HPA-Achse) und der systemischen Stressantwort (beim Menschen sowie bei Nagetieren) - »Die Stressantwort, eine Symphonie im Körper«. Dabei interessiert sie sich insbesondere für die Rolle von diversen Steroid-bindenden-Globulinen und nicht-genomischen, schnellen Wirkungen von Steroidhormonen im gesunden Gehirn sowie bei unterschiedlichen Krankheiten.

Des Weiteren ist Elena Sivukhina Mitglied der Anatomische Gesellschaft und Gutachterin für zahlreiche wissenschaftliche Fachzeitschriften.

Publikationen

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