Datum: 16.12.2019
Sie sind hier:

PD Dr. phil. Brigitte Ramsauer
Vertretung der Professur Klinische Psychologie

Fon: 040.361 226 49286
Fax: 040.361 226 430
E-Mail schreiben

Biografie

Nach dem Studium der Psychologie an der Universität Heidelberg und Universität Wien promovierte Brigitte Ramsauer an der Universität Heidelberg. Als Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) promovierte sie im Rahmen des Graduiertenkollegs Klinische Emotionsforschung der Universität Heidelberg und der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, an der Heidelberger Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie über die affektive dyadische Kommunikation im Kontext der emotionalen Einstellung (Expressed Emotion) eines Angehörigen von schizophren erkrankten Jugendlichen. Für diese Forschungsarbeit wurde ihr der »Young Scientist Award for Early Prevention Research in Schizophrenia« im Rahmen des VI. International Symposium on Schizophrenia in Bern (2000) verliehen. Es folgte eine einjährige klinische Tätigkeit im Zentrum für Soziale Psychiatrie Bergstraße in Heppenheim. Im Anschluss war Brigitte Ramsauer als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik tätig. Dort führte sie Forschungsprojekte zum Kommunikationsverhalten von Jugendlichen mit Psychosen sowie zu Bindung, Entwicklung und Mutter-Kind-Behandlung bei psychischer Erkrankung eines Elternteils als Drittmittelprojekt durch und fertigte ihre kumulative Habilitation an. Im Jahre 2016 wurde ihr die Lehrbefugnis (Venia legendi) für das Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie verliehen und sie wurde zur Privatdozentin durch die Medizinische Fakultät der Universität Hamburg ernannt. Im Anschluss setzte Brigitte Ramsauer ihre wissenschaftliche, klinische und lehrende Tätigkeit am Universitätsklinikum Münster und in der dortigen Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik fort. Im Jahre 2018 war sie als Vertretungsprofessorin für Psychologie mit dem Schwerpunkt neurokognitive Entwicklung und Verhaltensregulation an der Bergischen Universität Wuppertal tätig. Sie hat seit dem Wintersemester 2019 die Vertretungsprofessur für Klinische Psychologie des Studiengangs Humanmedizin der Fakultät Humanwissenschaften an der Medical School Hamburg inne.

Lehrtätigkeiten

Priv.-Doz. Dr. phil. Brigitte Ramsauer lehrt seit 2002 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und von 2015 bis 2019 am Universitätsklinikum Münster die Fachbereiche Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie, Klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie für Bachelor- und Master-Studierende sowie Promovierende der Psychologie, Studierende der Medizin und Ärztinnen und Ärzten in Facharztweiterbildung. Dies schließt die Betreuung von wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten ein. Sie war als Jurorin an Auswahlgesprächen zur Studienbewerberauswahl (Hamburg: HAM-Int; Münster: Münsteraner Studierfähigkeitstest) und an der Organisation und Weiterentwicklung des IMED-Integrierten Modellstudiengangs Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf beteiligt. Sie lehrte als Vertretungsprofessorin im Fachbereich Psychologie an der Bergischen Universität Wuppertal die Schwerpunkte neurokognitive Entwicklung und Verhaltensregulation. An der Medical School Hamburg lehrt Frau Ramsauer im Staatsexamenstudiengang Medizin die Medizinische Psychologie und Klinische Psychologie.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte von Brigitte Ramsauer bilden grundlagen- und anwendungsorientierte Fragestellungen zur Emotionsregulation bei psychiatrischen Erkrankungen in der Adoleszenz sowie im Säuglings-, Kleinkind- und Vorschulalter bei einem psychisch erkrankten Elternteil. Weitere Themenschwerpunkte sind die Entwicklung und Validierung von Diagnoseinstrumenten zur Erfassung von emotionalen und Verhaltensstörungen sowie Interaktionsstörungen im Klein- und Vorschulalter. Die klinische Bindungstherapieforschung und Evaluierung der Circle of Security™ (Kreis der Sicherheit) Intervention bilden weitere Forschungsschwerpunkte.

Publikationen