Prof. Dr. Anja Baethge

Prof. Dr. Anja Baethge

Prof. Dr. Anja Baethge (in Elternzeit)
Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 40
Fax: 040.361 226 430
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Biografie

Anja Baethge hat an der Universität Leipzig Psychologie studiert und parallel dazu am Max-Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences als studentische Hilfskraft gearbeitet. 2009 hat sie ihr Studium 2009 als Diplom-Psychologin abgeschlossen. 

Im Anschluss daran arbeitete sie in einem parallel zur Diplomarbeit eingeworbenen Projekt zu Arbeitsunterbrechungen und Multitasking (F2220, Projektförderer: BAuA – Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) an der Universität Leipzig. Sie promovierte zu dem Thema »A daily perspective on work interruptions« und schloss ihre Promotion 2013 an der Johannes Gutenberg-Universität ab.

Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig (2009-2012), der Universität Hamburg (2012) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (2013-2019). An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz arbeitete sie an dem DFG-geförderten Projekt »Kumulation von Arbeitsunterbrechungen« und führte eine Tagebuchstudie kombiniert mit Ambulatory Assessment der Herzrate durch (2014-2015). Seit 2017 betreut sie ein Projekt zu Resilienz im Kontext von täglichem Arbeitsstress gefördert durch das Deutsche Resilienzzentrum (RiCH: From Threat to Challenge: Resilience iCoping with Daily Work-Related Hassles). Hier wird eine Tagebuchstudie mit einem Wochenbuch und zwei längsschnittlichen Erhebungen kombiniert und zusätzlich im Laborsetting ein Trierer Social Stress Test durchgeführt, um die Resilienz im Umgang mit Stress aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. 

Seit 2018 arbeitet sich als Associate Editor für das Journal of Managerial Psychology.

Forschungsschwerpunkte

Der Forschungsschwerpunkt von Anja Baethge ist Arbeit und Gesundheit. Dabei fokussiert sie sich vornehmlich auf Arbeitsstress und Stressfolgen über die Zeit, gemessen mit subjektiven und objektiven Indikatoren. 

Mittels aufwendiger längsschnittlicher Designs untersucht sie den Effekt von Zeit auf das Zusammenspiel zwischen Stress(oren), Strategien im Umgang mit Stress und Stressfolgen. Sie ist an stabilen und fluktuierenden Effekten interessiert und an Verläufen über unterschiedliche Zeitintervalle.

Um sich nicht nur auf das subjektive Erleben zu beschränken, bedient sie sich des Ambulatory Assessments und misst kontinuierlich und punktuell physiologische Indikatoren in Zusammenhang mit täglichem, wöchentlichem und stabilem Arbeitsstress.

Publikationen

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