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»Zurück zum Sport nach COVID-19«: Prof. Dr. Dr. Karsten Hollander publiziert mit Kollegen Artikel mit Handlungsempfehlungen

Die Corona-Pandemie stellt den Sport – insbesondere den Leistungssport – auch weiterhin vor große Herausforderungen. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 führt bei sportlich aktiven und jüngeren Menschen zwar meist nicht zu einer schweren Erkrankung oder einer Behandlung im Krankenhaus, im Nachgang können aber im Zuge des immunologisch ausgelösten Post-COVID-Syndroms (PCS) Beschwerden auftreten, die die Leistungsfähigkeit deutlich reduzieren. Symptome wie Müdigkeit und neurokognitive Beeinträchtigungen tragen dabei am stärksten zu einer verminderten Belastbarkeit bei. Auch in Einzelfällen auftretende Organkomplikationen durch die Infektion können zum Belastungsabbruch führen.

In der Literatur finden sich unterschiedliche Empfehlungen, wann ein sicherer Wiedereinstieg in den Sport möglich ist und wie dieser gestaltet werden kann. Prof. Dr. Dr. Karsten Hollander hat zusammen mit zahlreichen Professorinnen und Professoren der deutschen Sportmedizin in einem Experten-Konsensus Handlungsempfehlungen zusammengetragen – auf Basis der aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Pathogenität des Virus und klinischen Erfahrungen bei Breiten- und Spitzensportlern. Die Empfehlungen sollen helfen, eine Einschätzung des Schweregrades einer Infektion mit SARS-CoV-2 vorzunehmen, um eine Richtlinie für die Belastungspause und den Wiedereinstieg sowie die erforderlichen sportmedizinischen Untersuchungen zu geben.

Der Artikel »Recommendations for Return-to-Sport after COVID-19: Expert Consensus« erschien im German Journal of Sports Medicine.

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