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Prof. Dr. Olaf Morgenroth veröffentlicht mit Kollegen Ergebnisse einer Studie zu protektiven Effekten von selbstbezogenem Mitgefühl bei Patienten mit einem linksventrikulären Unterstützungssystem bei terminaler Herzinsuffizienz

Die Implantation eines linksventrikulären Unterstützungssystems (LVAD) ist für Patienten mit terminaler chronischer Herzinsuffizienz eine etablierte Behandlungsoption, die die Überlebensdauer und Lebensqualität erhöht. Medizinisch und psychologisch ist die Implantation eines LVAD für die Patienten eine herausfordernde Situation. Prof. Dr. Olaf Morgenroth hat in Zusammenarbeit mit Kollegen der Kardiologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein sowie der Psychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg untersucht, ob LVAD-Patienten sich psychologisch besser anpassen können, wenn sie über ein hohes selbstbezogenes Mitgefühl (self-compassion) verfügen. In der Studie konnte festgestellt werden, dass self-compassion mit geringerer Angst und depressiver Symptomatik assoziiert war. Die Einnahme einer dezentrierten Perspektive (decentering) erwies sich dabei als ein potenzieller kognitiver Wirkmechanismus. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass Patienten mit hoher self-compassion ein geringeres Risiko für Einschränkungen des funktionalen Gesundheitszustandes aufwiesen.

Die Ergebnisse der Studie wurden publiziert in ESC Heart Failure online.

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