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Dr. Annakarina Mundorf (ISM) publiziert mit Kollegen zum Thema Depression und weiße Substanz

Depressive Störungen (MDD) sind chronische Erkrankungen, die für die Betroffenen mit erheblichem Leid verbunden sind. Darüber hinaus sind sie die drittgrößte Ursache von Berufsunfähigkeit durch Behinderung weltweit – noch vor Rücken- und Kopfschmerzen. Obwohl MDD eine große gesundheitliche und sozioökonomische Belastung darstellt, gibt es bis heute keinen allgemeinen Konsens über ihre Pathogenese und die genauen zytologischen Korrelate von Stimmungsstörungen sind noch immer unklar.

Ein aufstrebender Aspekt der MDD-Forschung sind die Veränderungen in der weißen Substanz. Dr. Annakarina Mundorf (ISM) hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Bochum und London einen Übersichtsartikel über die Rolle der weißen Substanz bei Depressionen geschrieben. Dafür wurden Ergebnisse aus Studien an Mensch und Tier auf struktureller, zellulärer und molekularer Ebene verglichen. Der Artikel »Unraveling the mystery of white matter in depression: A translational perspective on recent advances« erschien im Journal Brain and Behaviour.

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