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8. Symposium künstlerische Therapie in der Altenarbeit in Weimar

Umgang mit therapeutischen Fehlern und Künstlerische Therapie in der letzten Lebensphase von alten Menschen

Das Symposium "Künstlerische Therapien in der Altenarbeit" versteht sich als Ort, an dem sich die Künste und künstlerischen Therapien ineinander verschränken und ermöglicht darüber einen lebendigen, sich gegenseitig bereichernden Austausch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichen Professionen und Künste.

Das achte Symposium wird zwei Schwerpunktthemen behandeln


Künstlerische Therapie in der letzten Lebensphase / in der Palliativversorgung von alten Menschen: "Kunst bis zuletzt". Sogleich stellt sich die Frage: Geht es in dieser letzten Lebensphase noch um Kunst? Oder ist vielmehr die Begegnung wesentlich? Verhindert die Aktivität, die in einer Auseinandersetzung mit Kunst initiiert wird, die Konzentration auf den Abschied oder kann sie zum Initiator für Abschied werden? Welche Rolle haben die künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten in der Begleitung von alten Menschen in der letzten Lebensphase? Wie gehen Therapeuten selbst mit Tod, Sterben und Abschieden um?

Therapeutische Fehler: Ein Potential der künstlerischen Therapien in der Arbeit mit Menschen mit Demenz ist, dass scheinbar nichts falsch gemacht werden kann - oder anders gesagt, dass sie weniger Nebenwirkungen haben als Medikamente. Gilt das auch für die Therapeuten? Oder lauert gerade hier die Gefahr, therapeutische Fehler nicht zu sehen? Gibt es einen Menschen oder Therapeuten ohne Schwächen und Fehler? Ein erster Fehler wäre, sich diese nicht einzugestehen. Wie gehen wir künstlerischen Therapeuten in der Altenarbeit mit unseren Fehlern um? Offenbaren wir sie unserem Klientel? Wie gehen wir vor, um aus ihnen zu lernen? Teilen wir sie mit unseren Kolleginnen und Kollegen? Gehen wir vorbildlich mit ihnen um oder versuchen wir sie eher zu verbergen, zu vertuschen oder jenseits des Bewusstseins zu halten. Gerade in der Arbeit mit Menschen mit Demenz, sind auch wir künstlerischen Therapeuten nicht davor bewahrt übergriffig zu sein, Entscheidungsräume einzuschränken, überfordert zu sein, mit eigenen Lebensfragen konfrontiert und beschäftigt zu sein.

Nähere Informationen zum Programm des Symposiums finden Sie hier.

Termin:
07. bis 09. November 2014

Kosten:
07. bis 09. November: 140 Euro
nur 08. November: 90 Euro

Konto:

MSH Medical School Hamburg
IBAN: DE28 2406 0300 2301 9565 01
BIC: GENODEF1NBU
Volksbank Lüneburger Heide

Veranstaltungsort:
     
Weimar, Stiftung wohnen plus im Kammergut Tiefurt

Veranstalter:
Werkstatt Demenz e.V.

In Kooperation mit:
MSH - Medical School Hamburg GmbH
Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V.
Stiftung wohnen plus im Kammergut Tiefurt

Hier geht es zur Anmeldung

Ihr Ansprechpartner für Fragen und Anmeldung

Michael Ganß