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Ringvorlesung »Gesundheit und soziale Teilhabe«

Programm & Termine 2021/2022

Die fest etablierte Veranstaltungsreihe der Ringvorlesungen wird von den Partnerhochschulen MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University, MSB Medical School Berlin und HMU Health and Medical University gemeinsam organisiert und widmet sich unter dem Leitthema »Gesundheit und soziale Teilhabe« den vielfältigen Forschungs- und Studienschwerpunkten der drei Hochschulen.

In jedem Semester wird ein aktuelles gesellschaftsrelevantes Thema aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven betrachtet. Dazu stellen ausgewiesene und international renommierte Wissenschaftler*innen einerseits den »State of the Art« vor, sie diskutieren aber auch neue Trends und Entwicklungen in ihren Spezialgebieten.

Die Ringvorlesung richtet sich an ein breites Publikum, einschließlich Studierende, Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte untenstehendes Formular. Die Teilnahme-Links zur Online-Veranstaltung werden rechtzeitig vor den jeweiligen Terminen versendet.

Wintersemester 2021/2022

»The Epigenetics of Stress and Trauma: From Research to Practice«

Vorsitz: Prof. Dr. habil. Roland Weierstall-Pust (MSH Medical School Hamburg)

Die Epigenetik beschäftigt sich mit der Frage, wie Umwelteinflüsse dazu beitragen, dass Gene stärker oder schwächer abgelesen werden. Darüber hinaus wird untersucht, ob die Umwelt einen Einfluss darauf hat, welchen Phänotyp ein Lebewesen trotz eines vorgegebenen Genotyps ausprägt. Insbesondere im Bereich der Psychotraumatologie versucht die Wissenschaft Antworten darauf zu finden, inwieweit traumatische Erfahrungen mittels epigenetischer Mechanismen nicht nur einen Einfluss auf die Psyche besitzen, sondern wortwörtlich »unter die Haut gehen«.

Im Zuge der Ringvorlesung sollen Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse zu trauma-assoziierten epigenetischen Prozessen gegeben werden. Die englischsprachigen Vorlesungen decken dabei das Spektrum von grundlagenwissenschaftlichen Befunden bis hin zu anwendungsbezogenen Studien mit Traumaüberlebenden ab.

Donnerstag, der 20. Januar 2022 von 18:00 - 19:30 Uhr (Online)

»Epigenomics of trauma and post-traumatic stress disorder: Case study« 
mit Prof. Dr. Leon Mutesa

The current ongoing project aims to determine genetic alterations and the associated biological mechanisms of PTSD at population level using GWAS and OMICS technology. In addition, this project aims to establish a genomic biobank as well as building a strong biomedical research platform particularly focusing on capabilities of molecular epidemiology and computational biology in the country.

Prof. Dr. Leon Mutesa ist Direktor des Center for Human Genetics am College der Medicine and Health Sciences-University of Rwanda (Ruanda). Er war Direktor des Departments of Clinical Laboratory am Kigali University Teaching Hospital, sowie Generaldirektor des Medical Research Centers am Rwanda Biomedical Centre unter dem Gesundheitsministerium, an dem er die nationalen Gesundheitsstrategien koordinierte. Seit Beginn seiner Karriere hat Prof. Dr. Mutesa die Entwicklung eines Zentrums für medizinische Genetik in Ruanda vorangetrieben, welches das erste seiner Art in Ost-Afrika darstellte.

Die Veranstaltung ist mit 2 Fortbildungspunkten erfolgreich von der Psychotherapeutenkammer Hamburg akkreditiert.

Donnerstag, der 24. Februar 2022 von 18:00 - 19:30 Uhr (Online)

»Enhancing our understanding of epigenetic and genetic mechanisms of trauma and PTSD in high adversity, low-resource contexts« mit Prof. Dr. Soraya Seedat

Posttraumatic stress disorder (PTSD) is a heterogeneous disorder that affects multiple biological systems and, in high adversity contexts, often culminates from exposure to cumulative and ongoing trauma. Genetic and cultural diversity in relation to PTSD risk has only recently been examined in African populations who are disproportionately exposed to trauma and may be at increased risk for the disorder. This talk will highlight genetic and epigenetic from recent studies in diverse samples living in high adversity environments with cumulative trauma exposure. 

Prof. Dr. Soraya Seedat ist Professorin für Psychiatrie an der Stellenbosch Universität (Südafrika) und ist South African Research Chair in Posttraumatic Stress Disorder des Departments of Science and Technology und der Nationalen Forschungsgemeinschaft. Darüber hinaus leitet sie die South African Medical Research Council Unit on the Genomics of Brain Disorders. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen für ihre Forschungsarbeiten erhalten, wie beispielsweise das World Federation of the Society of Biological Psychiatry Fellowship, den Lundbeck Institute Fellowship Award in Psychiatry, den MRC mid-career award, und den Anxiety Disorders Association of America Career Development Award.

Die Veranstaltung ist mit 2 Fortbildungspunkten erfolgreich von der Psychotherapeutenkammer Hamburg akkreditiert.

Anmeldung zur Ringvorlesung

Anmeldung zur Ringvorlesung

Veranstaltungsorganisation

Wenke Ladenthin, M.A.

Fon: 040.361 226 49148
Fax: 040.361 226 430

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