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Leitbild des Departments Family, Child and Social Work

Interdisziplinarität

Interdisziplinäres Denken und Handeln stellt ein zentrales Grundprinzip am Department Family, Child and Social Work dar, sowohl auf Ebene der Studierenden als auch auf Ebene der Lehrenden.  Die zukünftigen Frühförderer und Sozialarbeiter werden darauf vorbereitet, im späteren Berufsleben die Zusammenarbeit mit Akteuren anderer Professionen zugunsten der Adressaten zu suchen, aufrechtzuerhalten und zu fördern. Deshalb lernen sie schon im Studium Denk- und Vorgehensweisen aus Kunst, Medizin, Pädagogik, Psychologie, Recht und Therapie kennen, zum Teil auch in Veranstaltungen, die gemeinsam mit Studierenden aus anderen Studiengängen konzipiert werden.  Die Lehrenden am Departement sind entsprechend Vertreter verschiedener Disziplinen und arbeiten eng vernetzt. Eine gelungene interdisziplinäre Zusammenarbeit, so unsere Grundüberzeugung, setzt gute Kenntnis der eigenen Profession und Disziplin sowie ein reflektiertes Selbstverständnis in Theorie und Praxis voraus .

Innovation und Qualität

Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch an die Lehre und Forschung in unserem Department.  Unseren Anspruch erfüllen wir u.a. durch

  • eine starke wissenschaftliche Ausrichtung der Bachelorstudiengänge mit Einbezug der Studierenden in  Forschungsprojekte,
  • den Bezug zu den kreativen Methoden unter enger Zusammenarbeit mit dem Department für Kunst, Gesellschaft und Gesundheit,
  • die Förderung der Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Persönlichkeit.

Motivation und Talent

Motivation, Leistung und Talent zählen für uns mehr als der Notendurchschnitt des Abschlusszeugnisses. Deshalb achten wir darauf, dass die Studierenden sich aktiv einbringen, Präsenz, Pünktlichkeit und Disziplin ernst nehmen und Verantwortung für ihr eigenes Handeln und ihre Rolle in Arbeitsgruppen übernehmen. Wir bieten ihnen den Rahmen und das Gegenüber, um ihre sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Dabei achten wir auf Fairness und gegenseitigen Respekt.

Pädagogik der offenen Tür

Die Betreuung in kleinen Gruppen im Seminar macht jeden einzelnen Studierenden sichtbar. Die Studierenden arbeiten aktiv und konstruktiv mit und übernehmen Verantwortung für ihren Lern- und Bildungsprozess. Lehrende und Studierende sind an einem regelmäßigen konstruktiven Feedback interessiert.  

Wir-Gefühl

An der MSH wird viel dafür getan, dass sich die Studierenden und Lehrenden wohl fühlen. Das Department nimmt die Gedanken und Rückmeldungen der Studierenden zu Lehre, Forschung, Lern- und Arbeitsatmosphäre ernst und in den Departmentsitzungen über die Kohortensprecher auf. Gemeinsame Meetings für ein offenes Miteinander (z.B. Weiterentwicklung des Leitbildes) sowie gemeinsames Feiern wird von beiden Seiten gewünscht und  unterstützt.

Ein Wir-Gefühl setzt ein persönliches Selbstverständnis voraus

Zum Selbstverständnis von Fachleuten der Frühförderung und Sozialen Arbeit gehört die Übernahme sozialer Verantwortung. Wir achten auf uns und die anderen und kommunizieren konstruktiv, offen und wertschätzend mit anderen. Wir sind interessiert an unterschiedlichen Haltungen und Lebensweisen und schätzen den Austausch. Wir fördern die Entwicklung jedes Einzelnen und ermutigen zur eigenen Meinungsbildung und persönlichen Weiterentwicklung. Freundlichkeit, Motivation und Leistungsbereitschaft sind dabei für uns selbstverständlich. Die Übernahme sozialer Verantwortung bedeutet für uns, Verantwortung nicht nur für das eigene Handeln und die Weiterentwicklung der Hochschule zu übernehmen, sondern auch für andere.

Fachleute der Frühförderung und Sozialen Arbeit treten für die Rechte anderer ein, sind in der Lage verschiedene Perspektiven einzunehmen und zeichnen sich durch Verhandlungs- und Kommunikationsgeschick aus. Sie gehen offen und freundlich auf andere zu.

Diese Kompetenzen und Werte werden im Department entwickelt und vertreten.