Forschungsschwerpunkte des Departments Family, Child and Social Work

Das Department Family, Child and Social Work hat einen eigenen Forschungszweig im Institut für transdisziplinäre Forschung, das an der MSH Medical School Hamburg angesiedelt ist und die Fachgebiete miteinander verbindet.

Die Forschungsschwerpunkte des Departments liegen in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Fachpersonal der Gesundheitsberufe und Fachpersonal der Sozialberufe sowie der Nutzung einer gemeinsamen Sprache, der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Diese wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt.

Es besteht eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (dimdi)i, dem designierten Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation. Mitglieder des Departments nehmen beratend an den Treffen der WHO zu diesem Thema teil.

Der Schwerpunkt der aktuellen Forschungsprojekte besteht darin, die ICF in Deutschland zu verbreiten. Die Verbreitung und Einführung der ICF ist ein weltweites Ziel der WHO.

Unsere Forschungsprojekte finden in Kooperation mit Hochschulen und Zentren anderer WHO-Kooperationspartner weltweit statt. Es werden aber auch eigenständige EU-Projekte initiiert, organisiert und durchgeführt, in die weitere Partner aus dem europäischen Auslandeingebunden werden.

Aktuelle Forschungsprojekte des Departments

Meduse: Implementation of ICF-CY in the area of Social Pediatry

Die ICF-CY wird im Rahmen dieses geplanten Projekts für Sozialpädiatrische Zentren (n=143) und Frühförderstellen in Deutschland durch einsetzbare Tools und Schulungsunterlagen in Richtung praktischer Umsetzung aufbereitet. Das Projekt baut auf dem LLL Projekt ww.icf.training.eu auf und entwickelt Community of practice online learning tools.

Laufzeit der Studie: Bsp.1: 10/2015-9/2018

Studienleitung: Prof. Dr. Manfred Pretis

Drittmittelgeber: Europäische Kommission, Erasmus+

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Early Inclusion through Learning from each other

Das Projektvorhaben (Akronym Early_Inclusion) zielt auf den Austausch von best-Practice Erfahrungen durch Fachkräfte im Bereich der frühen Prävention (Tagesmütter, KrippenerzieherInnen, KindergartenerzieherInnen, Fachkräfte im Bereich Jugendarbeit) ab. Dies wird erreicht durch das Zur-Verfügung-Stellen adäquater Literatur zu unterschiedlichen Behinderungsformen, die online-Austauschmöglichkeit im Sinne eines „Community of Practice Marktplatzes“ und die Anerkennung von informellen Lernen.

Laufzeit der Studie: 9/2015 – 3/2018

Studienleitung: Prof. Dr. Manfred Pretis

Drittmittelgeber: Drittmittel aus dem Bereich LLL Erasmus+

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Let's try I©T

Das Projekt zielt darauf ab, die für die Förderung von Kindern und deren Familien verfügbaren Apps (z. B. in Bezug auf Kommunikation, kognitive Fähigkeiten, etc.) für Fachkräfte handhabbar zu machen. Hintergrund ist, dass EU-weit eine große Zahl von Apps zur Förderung von Kindern verfügbar ist, diese von Fachkräften in Frühförderung, Therapie oder KITA jedoch kaum verwendet werden. Durch die Möglichkeit des fachlichen Austausches untereinander soll das Wissen über den sinnvollen Einsatz dieser Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie bei Fachkräften in der Förderung und Therapie verletzlicher Kinder und deren Eltern gesteigert werden.

Laufzeit der Studie: 10/2015 – 9/2017

Studienleitung: Prof. Dr. Manfred Pretis

Drittmittelgeber: Europäische Kommission, Erasmus+

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My school is my home now

Hintergrund dieses Projektes ist der Umstand, dass vor allem in der Türkei für einige Kinder mit sehr hohem medizinischem Pflegebedarf eine Beschulung (im Sinne eines häuslichen Unterrichts) nicht immer adäquat möglich war. „My School is my Home now“ zielt darauf ab, Lehrpläne dahingehend anzupassen, dass auch eine adäquate Beschulung dieser Kinder – in gemeinsamer Abstimmung mit den Eltern – möglich wird.

Laufzeit der Studie: 12/2015 – 12/2017

Studienleitung: Prof. Dr. Manfred Pretis

Drittmittelgeber: Europäische Kommission, Erasmus+

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