Das sagen unsere Studierenden

  • Tobias Tekolf
  • Saskia Oltersdorf & Björn Kolada
  • Lynn Nickels

Tobias Tekolf

Während meiner Ausbildung zum medizinisch-technischen Radiologieassistenten hatte ich das erste Mal Kontakt zu Tätigkeiten des Medizincontrollings und mein Interesse war geweckt! Die Kombination der Module im Bachelorstudiengang Medical Controlling und Management war für mich der ausschlaggebende Grund, mich für die MSH zu entschieden. Meine Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut. 

Neben den Modulen Medizin haben wir uns besonders intensiv mit Medizincontrolling beschäftigt. Auch die Themen Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement, Prozess- und Projektmanagement sowie die Grundlagen von Betriebs- und Volkswirtschaftslehre standen bei uns im Vordergrund. Damit wird ein breites Spektrum abgedeckt, das für einen Medizincontroller enorm wichtig ist.  

Die Professoren wissen, wovon Sie reden, da alle entweder in den Fachbereichen tätig sind oder tätig waren. 

Vor Beginn meines Studiums hatte ich von Medizincontrolling kein wirkliches Verständnis und kannte aus dem Gesamtbild nur den Ausschnitt der Kodierung. Medizincontrolling ist ein extrem facettenreiches Gebiet. Uns Absolventen stehen viele Möglichkeiten offen.  

Im Krankenhaus ist Medizincontrolling eine Schnittstellenabteilung. Medizincontroller bedienen die Geschäftsführung mit Informationen und unterstützen in strategischen Fragestellungen. Zudem kümmern sie sich um die Kodierung und Abrechnung der stationären Behandlungsfälle, führen Fallbesprechungen mit Krankenkassen und dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung durch und stehen in engem Kontakt zu den Kostenträgern. Parallel stehen sie in engem Kontakt zu den Ärzten ihres Hauses, um eine vollständige Dokumentation zu gewährleisten und sie in ökonomischen Fragestellungen zu beraten. Es gibt viele Prozesse, die im Medizincontrolling angesiedelt sind. Aspekte wie Qualitäts- und Projektmanagement werden Ihnen immer wieder über den Weg laufen. 

Die Tätigkeit im Medizincontrolling ist abwechslungsreich und sehr interessant. Ein guter Medizincontroller kann in einem Krankenhaus viel bewegen und es nachhaltig mitgestalten. 

Ich habe damals mit der Kodierung einer Fachabteilung begonnen und habe dann nach und nach die Kodierung aller anderen Abteilungen des Krankenhauses gelernt. Als operativer Leiter war ich später für die Sicherstellung einer zeitnahen und vollständigen Kodierung sowie Abrechnung der stationären Behandlungsfälle verantwortlich. Hinzu kamen als weitere Schwerpunkte Fallbesprechungen mit Krankenkassen, Begehungen mit dem MDK und Auswertungen für Ärzte und Geschäftsführung. Der Einstieg über die Kodierung hat mir hierbei enorm geholfen.  

Nehmen Sie über das Team des Hochschulmanagements gerne Kontakt mit mir auf – ich berate Sie gerne bei Fragen. 

Saskia Oltersdorf & Björn Kolada

Wir beide machen ein duales Studium bei einer Krankenkasse und haben das Bachelorstudium »Medical Controlling and Management« gemeinsam zum Wintersemester 2014 begonnen. Das Bachelorstudium verbindet das Gesundheitswesen und die Betriebswirtschaftslehre und hat uns den Weg zu unseren Arbeitsplätzen in einer Krankenkasse geebnet.  

Das Bachelorstudium an der MSH vereint wissenschaftliche Theorien mit den Erfahrungen der Lehrenden, die zum größten Teil aus der Praxis kommen. Somit können wir gelernte Modelle und Theorien direkt in der Praxis anwenden. Das Studium gibt uns dabei einen umfassenden Einblick in das Gesundheitswesen, die Betriebswirtschaftslehre und insbesondere das DRG-System. 

Neben unseren Schwerpunktthemen bieten weitere Studieninhalte, wie zum Beispiel Medizin, Qualitätsmanagement und Mitarbeiterführung, eine sehr gute Grundlage, um sich im Dschungel des Gesundheitswesens zurecht zu finden und dieses erfolgreich mitzugestalten. So erlernten wir im Laufe unseres Studiums viele neue Fertigkeiten und haben uns in vielen Gebieten weiterentwickelt. Vor allem die Mischung aus klassischen Vorlesungen, Diskussionen über aktuelle Gesundheitsthemen und Präsentationen zu Fachthemen, fördern und fordern die Eigenständigkeit in der Erfassung, Analyse und Beurteilung der Entwicklungen im Gesundheitswesen. 

Anknüpfend an das Studium arbeiten wir nun bei einer Krankenkasse im Controlling und im Versorgungsmanagement. In beiden Bereichen hat uns das Studium ein umfassendes Fundament gebaut, in der Theorie und Praxis vereint werden. Wir sind beide sehr froh, dass wir uns für den Studiengang Medical Controlling and Management entschieden haben, da er uns persönlich und beruflich vorangebracht und uns vielfältige Möglichkeiten eröffnet hat.

Lynn Nickels

Ein hochspezialisiertes Studium, das trotzdem viele Perspektiven bietet: der Bachelor Medical Controlling and Management an der MSH hat mich einmal quer durchs Gesundheitswesen und direkt in eine verantwortungsvolle Anstellung geführt – und das ganz ohne böse Überraschungen.

Ich komme aus einem medizinisch stark geprägten Umfeld und hege seit meiner Jugend ein ausgeprägtes Interesse an der Arbeit im Gesundheitswesen, entschied mich aber nach dem Abitur wegen meiner Affinität für Zahlen zuerst für das Studium der Wirtschaftsmathematik. Nach einigen sehr trockenen, anfänglichen Semestern hörte ich von dem neu eingeführten Bachelorstudiengang Medical Controlling and Management an der MSH Medical School Hamburg und bewarb mich in der Hoffnung, meine Fähigkeiten im Rahmen meiner Interessen weiterzuentwickeln, kurzerhand auf einen Studienplatz.

Vom Bewerbungsgespräch an begleiteten zwei Leitsätze das fortschreitende Studium. Erstens wurde ein intensives Miteinander zwischen Hochschule und Studenten gelebt, sei es nun in den lebhaften Vorlesungen im kleinen Kreis oder in der Planung des Studienablaufs. Die einzelnen Module waren sinnvoll gegliedert und vor allem das Leitmodul Medizincontrolling zog sich als roter Faden durch alle Studiensemester, wodurch es uns Studierenden stets eine Vielzahl von Perspektiven für das Berufsleben eröffnete.

Zweitens war das Studium außerordentlich stark auf die Praxis ausgerichtet. Dies äußerte sich einerseits in der Strukturierung als Teilzeitstudiengang, der eine Anstellung im Gesundheitswesen parallel zum Studium ermöglichte. Ich nutzte diese Zeit in der ersten Hälfte des Studiums für eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten und wechselte nach meinem Abschluss als Kodierfachkraft (Zertifikate hierfür hatten wir nebenbei im Studium erworben) in ein Krankenhaus. In dieser zweiten Tätigkeit kam ich erstmals praktisch mit den Studieninhalten – insbesondere dem Abrechnungssystem für medizinische Leistungen im Krankenhaus (DRG-System) – in Berührung und betreute für gut zwei Jahre die Abrechnung mehrerer Fachabteilungen in dem Klinikum.

So lernte ich bereits während des Studiums sowohl die ambulante als auch die stationäre Versorgung im deutschen Gesundheitswesen nicht nur von Vorlesungsfolien, sondern praktisch auf eigene Faust kennen. Andererseits waren die Dozenten in der Hochschule keinesfalls Vollzeitprofessoren sondern durchaus auch aktiv häufig in höheren leitenden Positionen in Gesundheitswesen und Wirtschaft tätig und bereicherten ihre Vorlesungen daher mit Anekdoten und Diskussionen rund um aktuelle Themen des Gesundheitswesens. So war uns stets bewusst, wofür das gerade erlernte sinnvoll und nutzbar ist.

Der Studiengang Medical Controlling and Management dreht sich neben allgemeinen gesundheitsökonomischen Themen vor allem um die Arbeit von sowie zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen und befähigte uns Studierende so, in nahezu jedem gesundheitswirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen tätig zu sein. Dabei wurde nicht nur Wissen vermittelt, wir wurden vielmehr in anwendbaren Fähigkeiten unterrichtet. So war es mir möglich, unmittelbar im Anschluss des Bachelorstudiums eine Controllerposition mit regionaler Verantwortung in einer großen und erfolgreichen deutschen Krankenkasse einzunehmen und dadurch nach der ambulanten und stationären Versorgung auch die Seite der Krankenkassen kennen zu lernen. In dieser Tätigkeit befasse ich mich seither maßgeblich mit der systematischen Analyse von Abrechnungsdaten im stationären Bereich und der Ableitungen entsprechender Strategien für meinen Unternehmensbereich. Diese Entwicklung wäre ohne den starken Anwendungsbezug des Studiums nicht möglich gewesen.

Ich kann den Studiengang Medical Controlling and Management jedem empfehlen, der oder die eine lebhafte Diskussion einer trockenen Vorlesung vorzieht und gleichermaßen von der Medizin, dem Gesundheitswesen und analytischem Denken fasziniert ist.

Schneller Überblick


Studienbeginn
01. Oktober (WS)


Studienform/-dauer
Vollzeit: 6 Semester


Studiengebühr
625 Euro / Monat


Einschreibegebühr
einmalig 100 Euro


Praxis
Praktikum


Abschluss
Bachelor of Science


Einsatzgebiete
› operatives und/oder strategisches
  Medizincontrolling
› Unternehmensentwicklung
› Projektmanagement
› Prozessmanagement
› Qualitätsmanagement
› Fallmanagement
› Patientenmanagement
› Assistenz der Geschäftsführung


Informationen als PDF Download

Flyer Bachelorstudiengang Medical Controlling and Management (B.Sc.)