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Forschungskooperation zur klinisch-psychologischen Diagnostik

Drittmittel auf neuen Wegen


Die MSH kooperiert seit dem Sommersemester 2013 mit Frau Dr. phil. Sabine Kolbeck, Erstautorin des klinisch-psychologischen Testverfahrens „SASKO – Fragebogen zu sozialer Angst und sozialen Kompetenzdefiziten“ (Kolbeck & Maß, 2009). Der SASKO ist ein Instrument zur Erfassung von störungsbezogenen Merkmalen bei der Sozialen Phobie/Sozialen Angststörung, dessen differentieller Fokus – soziale Ängste einerseits, mögliche soziale Kompetenzdefizite andererseits –zur gezielten Therapieplanung beiträgt.

SASKO-bezogene Themen, die an der MSH wissenschaftlich untersucht werden, werden von Frau Dr. Kolbeck, die den MSH-Hochschulbetrieb durch eigene Lehrtätigkeit kennt, ergänzend unterstützt und koordiniert. Um diese Drittmittel-Leistungen in Anspruch zu nehmen, bedarf es seitens der Hochschule weder der Antragstellung noch eines Verwaltungsaufwandes. Die einfache Kontaktaufnahme genügt (s. u.). Drittmittelforschung präsentiert sich damit in einem neuen und unaufwändigen Format. Davon profitieren sowohl betreuende Professorinnen und Professoren als auch Studierende.

Hochschulbasierte Studien zum SASKO leisten einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Instruments hinsichtlich zahlreicher klinisch-psychologischer Fragestellungen. Im Sommersemester 2013 hat sich die Forschungskooperation bereits bewährt. So war der SASKO in das Thema einer Bachelorarbeit eingebunden, und ein spezieller Aspekt des Fragebogens wurde in einer anspruchsvollen wissenschaftlichen Seminarübung untersucht. Auch konnte die MSH-Testbibliothek sich über eine SASKO-Testmappe als Neuzugang freuen. Darüber hinaus ist in intensiver Zusammenarbeit zwischen der MSH und Frau Dr. Kolbeck eine qualifizierte englische Übersetzung des Fragebogens entstanden, die ab sofort für entsprechende Studien bereit liegt.

Ihre Ansprechpartnerin

Valerie Landau