Dipl.-Soz.Päd. Sebastian Adrian, M.A.

Sebastian Adrian

Dipl.-Soz.Päd. Sebastian Adrian, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schwerpunkt Lehre

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon:  040.361 226 4-9210
Fax:  040.361 226 430
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Biographie

Sebastian Adrian studierte Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Bildung an der Universität Kassel sowie Internationale Kriminologie im Department Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg. Während seines Studiums der Sozialen Arbeit arbeitete er sechs Jahre als Rettungssanitäter im Rettungsdienst der Stadt Kassel.

Von 2008 bis 2014 war Sebastian Adrian als Sozialpädagoge im Raum Hamburg tätig. Schwerpunkte seiner praktischen Arbeit waren Schulreintegration, Sozialpädagogische Familienhilfe und Einzelfallhilfe, bevor er im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Hamburger Quartier Steilshoop geschlechtsspezifische Jugendsozialarbeit mit Jungen, Schulkooperationsprojekte und Suchtpräventionsarbeit sowie niedrigschwellige Offene Kinder- und Jugendarbeit organisiert und durchgeführt hat. Ergänzend dazu leitete Sebastian Adrian die dem Träger zugehörige Suchtberatungsstelle. Nach Beendigung seiner praktischen Arbeit, war er weiterhin als Vorstand für den Träger tätig.

Während seines Studiums der Internationalen Kriminologie begann Sebastian Adrian 2014 erst als studentischer Mitarbeiter und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg zu forschen. Hierbei wirkte er an qualitativen und quantitativen Forschungsprojekten in den Bereichen Medienpädagogik und Medienpartizipation mit.

Lehrtätigkeiten

Im Rahmen seiner Tätigkeiten als Diplom Sozialpädagoge unterrichtete Sebastian Adrian Schüler_Innen der 5. bis 8 Jahrgangsstufen einer Hamburger Stadtteilschule. In von ihm konzipierten schulisch-sozialpädagogischen Kooperationsprojekten lagen die primären Lehrinhalte in den Themenbereichen Soziale Kompetenzen, Suchtprävention, geschlechtsspezifische Sexualaufklärung sowie kreatives Arbeiten.

Während seiner Abschlussphase an der Universität Hamburg übernahm Sebastian Adrian einen Lehrauftrag an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz bei Kiel im Fachbereich Polizei für Auszubildende im gehobenen Polizeidienst in Schleswig-Holstein. Schwerpunkte des Lehrauftrages waren die Vermittlung kriminologischer Grundlagen, sowie Gewalt im Rahmen der Polizeiarbeit.

Seit 2017 ist Sebastian Adrian als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Schwerpunkt Lehre an der Medical School Hamburg tätig. Hierbei bringt er seine praktischen Erfahrungen sowohl aus der vielfältigen sozialpädagogischen Praxis als auch aus der sozialwissenschaftlichen und medienwissenschaftlichen Forschung mit qualitativen und quantitativen Methoden in seine Vorlesungen und Seminare mit ein.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsinteressen von Sebastian Adrian liegen vorrangig in den Bereichen ethnografischen Sozialraum- und Kriminalitätsforschung urbaner Lebensräume. Er beschäftigt sich mit den Fragen des Einflusses von Sozialraum auf die Sozialisation junger Menschen und den damit verbundenen sozialgesellschaftlichen Auswirkungen abweichender Lebens- und Verhaltensweisen und der Entstehung von Subkulturen.

Darüber hinaus erarbeitete Sebastian Adrian während des Studiums der Internationalen Kriminologie den Forschungsschwerpunkt von Straftaten im Internet und der Onlinestrafverfolgung deutscher Strafverfolgungsbehörden.

Publikationen & Vorträge

Beiträge in Zeitschriften

1.    Adrian, S.; Dama, S.; Müller, P.; Selck, D. (2016): STRAIN – Strafverfolgung im Internet. Eine qualitative Untersuchung zur Wahrnehmung deutscher Polizeibehörden bei der Online-Strafverfolgung von Betäubungsmitteldelikten. In: R. Berthel (Hrsg.), Polizei im digitalen Zeitalter – Teil III. Rothenburg/OL: Hochschule der Sächsischen Polizei (FH), S. 147-206 (Rothenburger Beiträge; 81)

2.   Adrian, S.; Hölig, S.; Hasebrink, U., Bosse, I.; Haage, A. (2017): Mediennutzung von Menschen mit Beeinträchtigungen: Medienbezogene Handlungen, Barrieren und Erwartungen einer heterogenen Zielgruppe. In: MediaPerspektiven 3/2017, S. 145-156 (online).

Qualifikationsarbeiten

1.    Adrian, S. (2017): Leben im Quartier. Eine ethnografische Untersuchung zur Selbstwahrnehmung jugendlicher Bewohner des Quartiers Steilshoop in Hamburg. Hamburg: Unveröffentlichte Masterarbeit, Universität Hamburg

2.    Adrian, S. (2007): Soziale Kompetenzen im Rettungsdienst. Kassel: Unveröffentlichte Diplomarbeit, Universität Kassel

Mitarbeit an Forschungspublikationen

1.    Bosse, I.; Hasebrink, U. (unter Mitarbeit von A. Haage, S. Hölig, S. Adrian, G. Kellermann, T. Suntrup) (2016): Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen. Dortmund/Hamburg: TU Dortmund, Hans-Bredow-Institut

2.    Rechlitz, M.; Lampert, C. (unter Mitarbeit von S. Adrian, S. Dreyer & U. Hasebrink) (2015): Jugendschutzsoftware im Erziehungsalltag. Akzeptanz und Einsatz technischer Hilfsmittel in der elterlichen Medienerziehung. Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut, Februar 2015 (Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts, Nr. 33)

Vorträge

1.    Overchallanged by the Internet – Police Perception of Online Drug Trafficking. Common Study Programme on Criminal Justice and Critical Criminology: Crimes Against Reality, Hamburg, 05. Mai 2015

Rezensionen

1.    Adrian, S. (2015): Rezension zu Goffmann, A. (2015): On the run. Die Kriminalisierung der Armen in Amerika. München: Antje Kunstmann