Prof. Dr. phil. Astrid Junge

Astrid Junge

Prof. Dr. phil. Astrid Junge
Prorektor Forschung

Professorin für Prävention und Sport

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon:  040.36 12 26 49338
Fax:  040.36 12 26 430
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Biographie

Frau Prof. Dr. phil. Astrid Junge ist promovierte Psychologin, approbierte Psychotherapeutin und habilitierte im Fach Sozial- und Präventivmedizin. Seit Dezember 2013 ist sie Professorin für Prävention und Sport an der Medical School Hamburg und seit Mai 2015 Prorektorin für Forschung.

Nach ihrem Studium war sie 14 Jahre an den Universitäten Hamburg und Marburg in den Bereichen Psychosomatik, Sexualmedizin und Medizinische Psychologie/Soziologie wissenschaftlich tätig und hat an einer psychosomatischen und einer orthopädischen Klinik Studien zur Qualitätssicherung durchgeführt. Von 1996 bis 2016 oblag ihr die wissenschaftliche Leitung des Medizinischen Forschungszentrums der FIFA (F-MARC), an dessen Aufbau sie maßgeblich beteiligt war. Prof. Dr. Junge kooperiert in zahlreichen Projekten mit internationalen Sportverbänden (FINA, FIFA, IAAF, IOC), anderen Universitäten und Forschungsgruppen im In- und Ausland. Derzeit ist sie auch für die Schulthess Klinik, Zürich und das Swiss Concussion Center tätig.

Lehrtätigkeiten

Prof. Dr. Astrid Junge hat an der Universität Zürich Vorlesungen für das Fach Sozial- und Präventivmedizin gehalten und in der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf über mehrere Semester den Kurs »Psychosomatik« (Theorie und Patientenvorstellung) unterrichtet.

An der Universität Marburg hat sie mit Kollegen eine interdisziplinäre Vorlesungsreihe »Sexualmedizin« für Studenten/innen der Medizin und der Psychologie initiiert und für diese Veranstaltung vom Fachbereich Humanmedizin einen Lehrauftrag erhalten. Sowohl an der Universität Hamburg als auch an der Universität Marburg hat Prof. Dr. Astrid Junge über mehrere Semester den Kurs »Medizinische Psychologie/ Medizinische Soziologie« unterrichtet.

Forschungsschwerpunkte

Prof. Dr. Astrid Junges Forschungsaktivitäten umspannen eine Vielzahl von Bereichen. Derzeit sind Ihre Forschungsschwerpunkte: Langzeitfolgen von Leistungssport, Prävention von Sportverletzungen, psychische Belastungen von Leistungssportler/innen während und nach der Karriere sowie Sport zur Verbesserung der psychischen Gesundheit.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit für internationale Sportverbände hat Prof. Dr. Junge zahlreiche Studien zu Epidemiologie, Risikofaktoren und Prävention von Sportverletzungen geleitet und war u.a. an der Entwicklung von Methoden zur standardisierten Registrierung von Sportverletzungen und den entsprechenden Consensus Statements beteiligt. Zudem hat Prof. Dr. Junge an Projekten, wie z.B. die Entwicklung und Implementierung eines medizinischen Screenings zur Prävention des plötzlichen Herztods, die Erarbeitung von Regularien für Spieler/innen mit uneindeutiger Geschlechtszugehörigkeit sowie zur Einnahme von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln von Leistungssportlern mitgewirkt.

Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt (2009-2016) war die Entwicklung, Implementierung und Evaluierung eines sport-basierten Programms zur Gesundheitsförderung von Kindern in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika.

Frühere Forschungs- und Tätigkeitsbereiche (1986-2008) umfassen die Qualitätssicherung in der medizinischen, psychosomatischen und psychotherapeutischen Versorgung; Entwicklung, Validierung und transkulturellen Adaption von Fragebögen; Studien zur Messung und Vorhersage des Behandlungserfolgs von Wirbelsäulenoperationen und zur Messung der Lebensqualität von chronische Kranken.

Publikationen