Prof. Dr. Gundula Hübner

Gundula Hübner

Prof. Dr. Gundula Hübner
Professur für Sozialpsychologie

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.36 12 26 433
Fax: 040.36 12 26 430
E-Mail schreiben

Biographie

Prof. Dr. Gundula Hübner ist als Professorin für Sozialpsychologie an der MSH Medical School Hamburg tätig sowie als Privatdozentin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Dort leitet sie am Institut für Psychologie die Arbeitsgruppe Gesundheits- und Umweltpsychologie. Seit September 2013 ist sie gewählte Sprecherin der Fachgruppe Umweltpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen die Akzeptanz Erneuerbarer Energien sowie deren Auswirkungen auf die Anwohner z.B. Stresswirkungen von Windenergieanlagen. Weitere Themen sind die Akzeptanz technischer Assistenzsysteme für ältere Menschen und die Organspendebereitschaft. Ihre Forschungsarbeiten werden u. a. gefördert vom deutschen Bundesumweltministerium, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt oder dem schweizerischen Bundesamt für Energie.  Sie ist Mitglied der Task 28 zur sozialen Akzeptanz der Windenergie der Internationalen Energieagentur.  In ihren Projekten arbeitet sich überwiegend in interdisziplinären Teams.

Gundula Hübner ist gebürtige Kielerin und studierte Psychologie an den Universitäten Kiel und Wien. Sie promovierte zur Akzeptanz der Solarthermie in privaten Haushalten, Habilitation zum Einstellungs-Verhaltens-Zusammenhang und persuasiver Kommunikation. Als Post Doc forschte sie an der Technischen Universität Eindhoven, NL.

Lehrtätigkeiten

Seit über 10 Jahren hat Gundula Hübner an verschiedenen Universitäten gelehrt, neben der MSH und der Universität Halle u. a. an den Universitäten Kiel und Lüneburg. Sie hat langjährige Erfahrung in der Lehre zur Sozialpsychologie und angrenzenden Teilgebieten, wie der Umwelt- und Organisationspsychologie oder der Konsumentenpsychologie. Anliegen ihrer Lehre ist es, die klassischen Grundlagen der Sozialpsychologie zu vermitteln sowie sie in ausgewählten gesellschaftlichen und berufspraktischen Themen anzuwenden, beispielsweise zum interpersonellen Verhalten (Diskriminierung, Stereotype, Normen) oder zur Einstellungsänderung (Werbung, Zielgruppenanalysen).

Forschungsschwerpunkte

  1. Einstellungs-Verhaltens-Relation, Wirkung persuasiver Kommunikation, normativer Einfluss
  2. Akzeptanz und Gesundheitsverträglichkeit von Technologien der Energieumwandlung (insbesondere Windenergieanlagen), Akzeptanz innovativer Technologien in der Geriatrie

Zu diesen Themen leitet sie aktuell drei Projekte, gefördert durch die Bundesumweltstiftung, das Land Sachsen-Anhalt, das Bundesumweltministerium und das schweizerisches Bundesamt für Energie, u. a. in Kooperation mit den Wirtschaftswissenschaften der Universität St. Gallen, Medizinwissenschaften, Industriedesign sowie namhaften Unternehmen der Windenergiebranche.

Publikationen