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Das Department Pädagogik, Pflege und Gesundheit

Fakultät Gesundheitswissenschaften (Fachhochschule)

Das deutsche Gesundheitswesen wird sowohl durch die Bedürfnisse der zu versorgenden Menschen und ihrer Lebenswelten als auch durch die Rahmenbedingungen vor besondere und sich ändernde Heraus- und Anforderungen gestellt. Für deren Bewältigung sind Anpassungen in Bezug auf das Qualifikations- und Bildungsniveau der handelnden Akteure unerlässlich. Dies und die notwendige Professionalisierung nichtärztlicher Gesundheitsberufe zeigt auf, welche Bedeutung die Akademisierung der Gesundheitsberufe für die gegenwärtigen und zukünftigen gesellschaftlichen Veränderungen hat. Unser Studienangebot richtet sich daher an erfahrene Berufsangehörige aller Disziplinen im Gesundheitswesen. 

Unsere Teilzeitstudiengänge bilden das wissenschaftliche und praxisorientierte Profil des Departments.

  • Schnittstelle Praxis
  • Studium
  • Wissenschaftliches Profil
  • Lehrende

Schnittstelle Praxis

Das Teilzeitstudium ermöglicht eine Berufstätigkeit neben dem Studium. Hierdurch können die Studierenden die während der Lehr-Lernveranstaltungen gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um den beruflichen Alltag theoriegeleitet zu analysieren und kritisch zu reflektieren. Im Bachelorstudiengang Medizinpädagogik und im Masterstudiengang Gesundheits- und Pflegepädagogik absolvieren die Studierenden darüber hinaus Schulpraktische- bzw. Fachdidaktisch orientierte Studien. Diese bieten den Studierenden die Möglichkeit, die Komplexität von Schulalltag und pädagogischem Handeln wahrzunehmen und zu reflektieren. Die Studien bieten  einen Prozess des Austausches und der Reflexion zwischen Wissenschaft, Schulpraxis und Studierenden. Maßgeblich geraten die Wechselbeziehungen zwischen diesen drei Bezugssystemen und ihren jeweiligen Wissensformen in den Blick.


Kooperationen

Zugunsten der weiteren Professionalisierung der beruflichen Bildung im Gesundheitswesen bauen wir stetig unser Netzwerk zu Kooperationsschulen aus. Wir sehen in den Konzepten zur Realisierung unserer jeweiligen Aufträge gemeinsame Leitgedanken, Überschneidungen und Ergänzungsmöglichkeiten.

Studium

Die Studiengänge des Departments Pädagogik, Pflege und Gesundheit

Die im Department Pädagogik, Pflege und Gesundheit angebotenen Studienprogramme dienen in ihrer jeweiligen Spezifikation der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung der Absolventen. Als »Reflective Practitioner« im jeweiligen Berufsfeld nutzen die Absolventen ihre gewonnenen fachwissenschaftlichen Erkenntnisse, können diese mit Theorien und Modellen verknüpfen sowie in der Praxis anwenden. 

Der Bachelorstudiengang Medizinpädagogik (B.A.) und der Masterstudiengang Gesundheits- und Pflegepädagogik (M.A.) sind lehrerbildende Studiengänge. 

Wer eine Karriere als Hochschullehrer an Fachhochschulen oder Universitäten anstrebt, kann sich hochschuldidaktisch und im Bereich der Hochschulentwicklung durch unseren auf die gesundheitsbezogenen Studiengänge spezialisierten weiterbildenden Masterstudiengang Medical and Health Education (M.A.) qualifizieren

Der Bachelorstudiengang Advanced Nursing Practice (B.Sc.) sowie der geplante Masterstudiengang Advanced Nursing Practice (M.Sc.) steht für eine Evidenz basierte Pflegepraxis in der direkten Rezipientenversorgung.

Fakultätsübergreifender Überblick über die Studiengänge mit Schwerpunkt Bildungswissenschaften in den Gesundheitsberufen

Die Departments Pädagogik an der Fakultät Humanwissenschaften (Universität) und Pädagogik, Pflege und Gesundheit an der Fakultät Gesundheitswissenschaften (Fachhochschule)kooperieren in der Umsetzung ihrer Studienangebote mit bildungswissenschaftlichem Schwerpunkt eng miteinander. 

Durch die Studiengänge Medizinpädagogik (Bachelor of Arts), Gesundheits- und Pflegepädagogik (Master of Arts), Medizinpädagogik (Master of Education) sowie Medical and Health Education (Master of Arts) wird hochqualifiziertes Lehrpersonal für die verschiedensten Bildungsgänge und Aufgaben in der Aus- und Weiterbildung von Health Professionals ausgebildet. 

Das Bachelorstudium Medizinpädagogik qualifiziert vor allem für die Übernahme von Praxisunterricht in Schulen des Gesundheitswesens sowie Praxiseinrichtungen des Gesundheitswesens (z.B. Praxisanleitung). 

Mit dem Masterstudium Gesundheits- und Pflegepädagogik qualifizieren sich die Absolventen für die Übernahme des Theorieunterrichts sowie Schulleitungstätigkeiten an staatlich genehmigten bzw. anerkannten Berufsfachschulen für Gesundheitsberufe.

Studierende, die ein Lehramt an öffentlichen berufsbildenden Schulen übernehmen möchten, studieren an der Fakultät Humanwissenschaften den Masterstudiengang Medizinpädagogik mit den beruflichen Fachrichtungen Gesundheit oder Pflege. Mit dem in diesem Studiengang zu erwerbenden Abschluss Master of Education werden die von der Kultusministerkonferenz der Länder festgelegten Voraussetzungen für den Zugang zum Referendariat erfüllt. 

Wer eine Karriere als Hochschullehrer an Fachhochschulen oder Universitäten anstrebt, kann sich hochschuldidaktisch und im Bereich der Hochschulentwicklung durch unseren auf die gesundheitsbezogenen Studiengänge spezialisierten weiterbildenden Masterstudiengang Medical and Health Education qualifizieren. 


Studium an der MSH

Die MSH bietet interdisziplinär, medizinisch und praxisnah ausgerichtete Bachelor- und Masterstudiengänge, die Sie optimal auf die Herausforderungen der dynamischen Gesundheitsbranche vorbereiten. Dabei können Sie sich jederzeit bewerben – wir kennen keine Bewerbungsfristen.

Für alle diejenigen, die live erleben möchten, wie sich das Studium an der MSH "anfühlt", gibt es regelmäßig Schnuppertage, zu denen Sie sich hier anmelden können.

NC-frei studieren heißt bei uns: Talent, Motivation und Disziplin zählen mehr als Ihr Notendurchschnitt auf dem Abschlusszeugnis.

Interdisziplinär heißt bei uns: Jeder MSH-Absolvent wird auf eine berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit aller Arbeitsfelder im Gesundheitswesen vorbereitet.

Lesen Sie mehr über unser Leitbild.

Wissenschaftliches Profil

Das wissenschaftliche Profil des Departments Pädagogik, Pflege und Gesundheit wird durch einen interdisziplinären und interprofessionellen Anspruch in Lehre, Forschung und Wissenschaft geprägt. Auch im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten werden unterschiedliche wissenschaftliche Projekte bearbeitet.


Erfahren Sie mehr über unsere Forschungsprojekte

ICF Research Institute (IRIs)

Die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) dient fachübergreifend und international als einheitliche und standardisierte Sprache zur Beschreibung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren eines Menschen. ICF Research Institute (IRIs) hat die Aufgabe, die Implementierung und Nutzung der ICF in Deutschland wissenschaftlich zu erforschen und zu begleiten.

Mehr Informationen


 

Kind und Katastrophe (KIKat)

Psychosoziale Notfallversorgung für Kinder und Jugendliche in komplexen Gefahren- und Schadenslagen

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Veröffentlichte Abschlussarbeiten aus dem Department

  1. B. Holstein, A. Kindervater.Mögliche Wege zur Erweiterung interkultureller Perspektiven in der Pädagogik. Notwendigkeit und Chancen der Förderung von kultursensibler Kompetenz im Rahmen des Unterrichts in Gesundheitsberufen. Geplant in: Padua Fachzeitschrift für Pflegepädagogik, Patientenedukation und -bildung 2018; drittes Quartal
  2. N. Schäfer, H. Karutz, O. Schenk. Die Notwendigkeit der psychosozialen Begleitung von Eltern in der Neonatologie. In: Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie 2017; 221(05): 217-225
  3. R. Staar, O. Schenk, B. Wulfhorst. Personalsituation, Personalbedarf und Qualifikation von Lehrkräften an Gesundheits- und Krankenpflegeschulen: Auswirkungen auf Personalbedarfsentwicklungen am Beispiel einer Erhebung im Land Brandenburg. In: Pädagogik der Gesundheitsberufe 2017; (4): 32 - 47
  4. E. Bodack, O. Schenk, H. Karutz. Die Einrichtung von Einzelzimmern auf neonatologischen     Intensivstationen - Auswirkungen auf die Betreuung aus Sicht der Eltern. In: Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie 2016; 220: 124 - 129
  5. M. Niodus, M. Mille, J.-G. Scharf, O. Schenk. Stellenwert des Schamempfindens vor Koloskopie im Kontext zur Inanspruchnahme einer Sedierung In: Endo-Praxis 2014; 30: 107-112
  6. V. Piechaczek, O. Schenk. Die Patientenverfügung. Eine Wissensstandanalyse von Patienten am HELIOS Krankenhaus Leisnig. In: Pflege Zeitschrift 2014; 67(1): 32-36

Lehrende

Fakultät Gesundheitswissenschaften


Die Lehrenden (Professoren und Wissenschaftliche Mitarbeiter) des Departments Pädagogik, Pflege und Gesundheit der Fakultät Gesundheitswissenschaften finden Sie hier.

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