Maik Hintze, Ph.D.

Maik Hintze, Ph.D.; Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schwerpunkt Lehre und Forschung

Maik Hintze, Ph.D.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schwerpunkt Lehre und Forschung

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

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Biographie

Maik Hintze studierte in Bonn und Berkeley, CA, Molekulare Biomedizin. Anschließend promovierte er in Stanford, CA, Bonn und Homburg/Saar im Fach Neurobiologie zum Thema "Retinsäure Signalwege bei Homöostatischer Synaptischer Plastizität". Nach der Promotion ging er als Postdoc an das Anatomische Institut der Uni Bonn, wo er sich mit der anatomischen Charakterisierung unterschiedlicher Mausmutanten befasste. Seit Oktober 2020 lehrt Maik Hintze Anatomie an der MSH Medical School Hamburg.

Lehrtätigkeiten

Maik Hintzes Lehrtätigkeit begann schon in der Zeit seiner Promotion, wo er Bachelorstudenten und Schülerpraktikant*innen, aber auch jüngere Doktoranden bei ihren Projekten unterstützte. Als Postdoc am Anatomischen Institut in Bonn war er in das gesamte Spektrum der anatomischen vorklinischen Lehre involviert. Er unterrichtete zu den Themen Makroskopische und Mikroskopische Anatomie, Neuroanatomie und Medizinische Embryologie Seminare und Praktika für Studierende der Human- und Zahnmedizin. Weiterhin war er in Bonn maßgeblich an der Neukonzeption des Praktikums der allgemeinen Biologie für Humanmediziner beteiligt. Maik Hintze betreute außerdem Masterstudent*innen sowie Promovierende der Fächer Biologie, Pharmazie und Humanmedizin bei der inhaltlichen Entwicklung ihrer Projekte und Experimente.

Forschungsschwerpunkte (Wissenschaftliche Interessen)

Maik Hintze war während seines Studiums und danach immer an unterschiedlichen Aspekten der Neurobiologie interessiert. Schon in seiner Diplomarbeit untersuchte er die Differenzierung neuraler Stammzellen und ihre Mechanismen der asymmetrischen Zellteilung. Während der Doktorarbeit befasste er sich mit der Entwicklung biochemischer und zellbiologischer Methoden zum Nachweis von Retinsäure-Signalwegen in Nervenzellen. Sein Hauptfokus lag dabei auf der Entwicklung und Verfeinerung lichtmikroskopischer Techniken zum direkten Nachweis der Retinsäure in lebenden Nervenzellen. Nach der Promotion befasste sich Maik Hintze überwiegend mit der morphologischen und molekularen Charakterisierung der Organdefekte verschiedener Mausmutanten. Gleichzeitig blieb er der Methodenentwicklung treu und versucht durch innovative optogenetische Techniken die Aktivität zellulärer Signalwege mit Licht steuerbar zu machen.

Publikationen

Zeitschriftenartikel

Hintze M, Blanck B, Michels M, Pfeil EM, Franz T: Combined deficiency of phospholipases PLC-d1 and PLC-d3 leads to reactivation of epicardium-derived cells via aberrant NFAT signaling. (in preparation)

Hintze M, Griesing S, Michels M, Blanck B, Wischhof L, Hartmann D, Bano D, Franz, T: Expression of the ecotropic proviral insertion in the Aifm1 gene is associated with alopecia in Harlequin mutant mice. (under review, Mamm Genome)

Li L, Pu Q, Hintze M, Wang Y, Eckhardt M, Gieselmann V, Tiemann I, Qi X, Cai D, Wang J, Huang R (2020): Sensory ganglia promote cranial motor axon growth via BDNF and NGF signals. Exp Brain Res. 238(1):111-119.

Arendt KL, Zhang Z, Ganesan S, Hintze M, Shin MM, Tang Y, Cho A, Graef IA, Chen L (2015): Calcineurin mediates homeostatic synaptic plasticity by regulating retinoic acid synthesis. PNAS. 112(42):E5744-52

Wang HL, Zhang Z, Hintze M, Chen L (2011): Decrease in calcium concentration triggers neuronal retinoic acid synthesis during homeostatic synaptic plasticity. J Neurosci. 31(49):17764-71.

Okamura Y, Schmidt R, Raschke I, Hintze M, Takeoka S, Egner A, Lang T (2011): Few Immobilized Thrombins are Sufficient for Platelet Spreading. Biophys J. 100(8):1855-63.

Runkel F, Hintze M, Michels M, Blanck B, Fukami K, Guénet J-L, Franz T (2012): Alopecia in a Viable Phospholipase C Delta 1 and Phospholipase C Delta 3 Double Mutant. PLoS ONE 7(6): e39203.

Poster (Abstracts)

Hintze M, Franz T: Loss of normal phospholipase Cd1 and Cd3 activity causes cardiac fibrosis in juvenile mice due to aberrant epicardial cell reactivation. European Developmental Biology Congress 2019. Alicante, Spain, 23.-26.10.2019 (Abstract PF-18)

Maik Hintze, Dieter Hartmann, Thomas Franz: Alopecia in Aifm1 Hq/Y "Harlequin" mutant mice is caused by layer-specific downregulation of structural hair genes. International Federation of Anatomists 19th Conference. London, UK, 9.-11.08.2019 (Abstract P1-CM16)