Dr. Brooke Viertel

Dr. Brooke Viertel

Dr. Brooke Viertel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Schwerpunkt Lehre und Forschung

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 43262
Fax: 040.361 226 430 
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Biographie

Brooke Viertel (geb. Schneider) studierte Psychologie, Biologie und Neurowissenschaft an der Drake University. Nach der Promotion in Klinischer Psychologie an der Wayne State University in Detroit, Michigan, schloß sie eine klinische postdoktorale Stelle in der Klinischen Gero/Neuropsychologie an der West Los Angeles VA Medical Center und der University of California Los-Angeles ab. Sie arbeitete danach als postdoktorale Wissenschaftliche Mitarbeiterin an dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in der AG Klinische Neuropsychologie.

 

Klinische Tätigkeiten

Brooke Viertel absolvierte mehrere klinische Ausbildungsabschnitte in kognitiver Verhaltenstherapie sowie klinischer Neuropsychologie. In 2012 erhielt sie eine Approbation als Klinische Psychologin vom Staat Kalifornien und in 2014 eine Approbation als Psychologische Psychotherapeutin von der Stadt Hamburg im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie. Seit 2014 führt sie ihre eigene verhaltenstherapeutische Privatpraxis und gibt auch Workshops an Ausbildungsinstituten zu Metakognitivem Training-Silber.

 

Lehrtätigkeit

Schon während der Promotion an der Wayne State University und dann danach an der University of Maryland hat Brooke Viertel als Dozentin im Rahmen des Bachelorstudiums in Psychologie fungiert. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin unterrichtete Brooke Viertel regelmäßig im Rahmen des Medizin Studiums am UKE. Sie hat Bachelor- und Masterarbeiten zum erfolgreichen Abschluss begleitet. Seit September 2020 ist Brooke Viertel Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MSH und mit für die Grundausbildung Medizinische Psychologie der Humanmedizin zuständig.

 

Forschungsschwerpunkt

Das Forschungsinteresse von Brooke Viertel liegt in der Behandlung von Depressionen im Alter sowie in der Rolle von (meta)kognitiven Prozessen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Depressionen im Alter. Am UKE hat sie das sogenannte „Metakognitive Training-Silber“ entwickelt und eine von der UKE Stiftung geförderte randomisiert-kontrollierte Studie zu MKT-Silber geleitet. Darüber hinaus interessierte sie sich für neuropsychologische Funktionen bei psychischen Störungen mit speziellem Fokus auf dem Einfluß von kulturellen Faktoren, Neuropsychologischen Funktionen bei Depression sowie der Diagnostik bei Erwachsenen mit ADHS. Im Rahmen ihrer Postdoktoralen Stelle war sie an einer DFG-geförderten multi-zentrischen Studie zu den kurz- und langfristigen Effekten der Individualisierten Metakognitiven Therapie (MKT+) bei Patienten mit Schizophrenie zentral beteiligt. Ihre Forschung wurde in mehreren hochrangigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht. Sie ist auch als Gutachterin bei internationalen Fachzeitschriften tätig.

 

Publikationen