Dr. rer. nat. Annakarina Mundorf

Dr. rer. nat. Annakarina Mundorf
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Schwerpunkt Forschung

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 43244
Fax: 040.361 226 430
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Biographie

Annakarina Mundorf absolvierte ihren Bachelor in Biologie (B. Sc.) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. An der Eberhard Karls Universität Tübingen schloss sie ihr Studium 2016 dann mit dem Master of Science (M.Sc.) in Neurobiologie mit den Zusatzfächern Ethik in den Biowissenschaften und Humangenetik ab. Anschließend arbeitete sie als Doktorandin in der experimentellen und molekularen Psychiatrie am LWL Universitätsklinikum Bochum und promovierte an der Ruhr-Universität Bochum zum Doktor der Naturwissenschaften. Während ihrer Promotion verbrachte sie einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt am King’s College London. Seit März 2021 ist sie in der Medizinischen Psychologie an der MSH Medical School Hamburg unter der Leitung von Prof. Dr. Jutta Peterburs als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Annakarina Mundorf hat im Rahmen ihrer Promotion bereits zahlreiche Stipendien für den Besuch internationaler Konferenzen, Workshops und Forschungsaufenthalte erhalten.

Lehrtätigkeit

Erste Lehrerfahrung sammelte Annakarina Mundorf im Rahmen ihrer Promotion, wo sie Seminare und Workshops für Studierende der Biologie, Psychologie und Medizin organisierte und leitete. Im Rahmen ihrer Projekte als Doktorand betreute sie zudem zahlreiche Abschlussarbeiten aus der Psychologie, Biologie und Medizin sowie internationale Gaststudenten und -doktoranden. Im Rahmen ihrer Tätigkeit an der MSH Medical School Hamburg wird sie Lehrinhalte durch Vorlesungen, Seminare und die Betreuung von Abschlussarbeiten vermitteln.

Forschungsschwerpunkte

Der Schwerpunkt von Annakarina Mundorfs interdisziplinärer Forschung liegt in dem Zusammenspiel von frühkindlichem Stress und der Entstehung psychiatrischer Erkrankungen. Ihr Fokus liegt hier vor allem auf neuronalen Veränderungen und epigenetischen Mechanismen als möglicher Mediator zwischen Stresserleben und Psychopathologie. Hierzu setzt sie neben interdisziplinären Themen auch auf die Anwendung interdisziplinärer Methoden aus Psychologie, Biologie und Medizin für ihre Forschungsfragen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Publikationen in peer-reviewed Fachzeitschriften veröffentlicht. In ihrer derzeitigen Position als Research Fellow an der MSH Medical School Hamburg wird sie sich vor allem mit der Untersuchung von veränderten neuronalen Mechanismen der Belohnungsverarbeitung in psychisch erkrankten Patientengruppen beschäftigen.

Publikationen 

PubMed

ResearchGate


Bücher

Mundorf A & Ocklenburg S (Mai 2021). The clinical Neuroscience of lateralization. Routledge Focus, in press.


Publikationen in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften

Mundorf A, Schmitz J, Hünten K, Fraenz C, Schlüter C, Genç E, Ocklenburg S, & Freund N (2021). MORC1 methylation and BDI are associated with microstructural features of the hippocampus and medial prefrontal cortex. Journal of Affective Disorders, 1;282:91-97.

Mundorf A, Matsui H, Ocklenburg S, & Freund N (2020). Asymmetry of turning behavior in rats is modulated by early life stress. Behavioural Brain Research, 112807.

Bölükbas I, Mundorf A, & Freund N (2020). Maternal separation in rats induces neurobiological and behavioral changes on the maternal side. Scientific Reports, 10(1), 22431.

Mundorf A, Rommel S, Verheyen M, Mergia E, Peters M, & Freund N (2020). Cigarette smoke exposure has region-specific effects on GDAP1 expression in mouse hippocampus. Psychiatry Research, 112979.

Mundorf A, & Freund N (2019). Early Life Stress and DNA Methylation. In S. Jurga & J. Barciszewski (Eds.), The DNA, RNA, and Histone Methylomes (pp. 215–227). Springer International Publishing.

Mundorf A, Knorr A, Mezö C, Klein C, Beyer DK, Fallgatter AJ, Schwarz M, & Freund N (2019). Lithium and glutamine synthetase: Protective effects following stress. Psychiatry Research, 281, 112544.

Mundorf A, Schmitz J, Güntürkün O, Freund N, & Ocklenburg S (2018). Methylation of MORC1: A possible biomarker for depression? Journal of Psychiatric Research, 103, 208–211.