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Prof. Dr. Susan Garthus-Niegel

Prof. Dr. Susan Garthus-Niegel
Professur für Epidemiologie und Frauen- & Familiengesundheit

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon:  040.361 226 40
Fax:  040.361 226 430
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Biographie

Susan Garthus-Niegel studierte Psychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie der University of Mumbai (Indien). Nach ihrem Diplomstudium war sie als Doktorandin am Norwegischen Institut für Public Health (Oslo, Norwegen) tätig, um 2009 an der Universität Oslo zu promovieren. Auch ihre Postdoc-Zeit absovierte sie am Norwegischen Institut für Public Health sowie dem Akershus Universitätskrankenhaus (Oslo, Norwegen). Im Jahr 2013 erfolgte als Forschungsbereichsleiterin ein Wechsel an die Technische Universität Dresden. Dort habilitierte sie sich 2018 zum Thema „Postpartum posttraumatic stress symptoms: Risk factors, maintaining mechanisms, and implications for child development“. Seit August 2020 ist sie Professorin für Epidemiologie und Frauen- & Familiengesundheit. Ferner leitet sie an der Technischen Universität Dresden, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin, den Forschungsbereich "Public Mental Health" und ist zudem nebenberuflich weiterhin am Norwegischen Institut für Public Health tätig.

Lehrtätigkeiten

Susan Garthus-Niegel erzielte ihre umfangreiche Lehrerfahrung insbesondere durch ihre Tätigkeit an der Technischen Universität Dresden. Hier hat sie u. a. in den Fächern Public Health, Präventive Medizin, Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Innere Medizin und Psychosomatik und Psychotherapie Vorlesungen, Seminare, Tutorien sowie Fallvignetten gehalten und begleitet. Darüber hinaus war und ist sie Betreuerin diverser PhD- und Masterstudierender der Bereiche Psychologie, Medizin und Public Health der Technischen Universität Dresden sowie der Universität Oslo, Norwegen. Mehrfach wurde sie von ihren Doktorand:innen für den Award für Exzellenz in der Promotionsbetreuung nominiert.

Forschungsschwerpunkt

Die interdisziplinäre Forschung von Susan Garthus-Niegel befindet sich an der Schnittstelle zwischen der Medizin und der Psychologie. Anhand epidemiologischer Studien sowie systematischer Reviews und Metaanalysen untersucht sie die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden insbesondere von Frauen und Familien. Dabei sind die Peripartalzeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auch Häusliche Gewalt Themen des Spektrums, mit denen sie sich aktuell in mehreren Studien beschäftigt. Einen Schwerpunkt stellen die DFG-geförderten Studien DREAM (DResdner Studie zu Elternschaft, Arbeit und Mentaler Gesundheit; GA 2287/4-1, GA 2287/4-2) sowie INVITE (INtimate partner VIolence care and Treatment prEferences in post-partum women; GA 2287/7-1) dar.

Ihre Forschungsprojekte sind dabei i. d. R. durch internationale Kooperationen (u. a. Bar-Ilan University, Israel; City University of London, Vereinigtes Königreich; Oslo Metropolitan University, Norwegen; RBUP Norway, Norwegen; University of Lausanne, Schweiz; University of Oslo, Norwegen; Virginia Commonwealth University, USA) gekennzeichnet. Auch ihre Tätigkeit als Management Committee member der COST Action "Perinatal Mental Health and Birth-Related Trauma: Maximising best practice and optimal Outcomes", DEVoTION (CA18211) trägt zu ihrer sehr guten internationalen Vernetzung bei.

Susan Garthus-Niegel ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften wie der International Marcé Society for Perinatal Mental Health, der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) oder der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP).

Sie ist Redakteurin für BMC Pregnancy and Childbirth, Bereich “Labor, delivery, and postpartum health” sowie für Public Mental Health in Frontiers in Psychiatry, Frontiers in Public Health, Frontiers in Sociology und dient häufig als ad-hoc Gutachterin für diverse internationale Zeitschriften. Des Weiteren ist sie regelmäßig als Gutachterin internationaler Dissertationen (u. a. University College Cork, Irland; University of Lausanne, Schweiz) internationaler Beförderungsanträge (u. a. University of Edinburgh, Schottland; Tel Aviv University, Israel) sowie nationaler und internationaler Forschungsanträge (u. a. BlueSky and Young Researchers Programmes, Französische Forschungsagentur (ANR); BrigitteSchlieben-Lange-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind; Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Myriam de Senarclens Preis, Schweizer Fondation Dr Myriam Senarclens Stiftung; US-Israel Binational Science Foundation (BSF)) tätig.

Publikationen

ResearchGate

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