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Prof. Dr. rer. nat. Philipp Arnold

Philipp Arnold

Prof. Dr. rer. nat. Philipp Arnold
Professor für Neuroanatomie

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon:  040 361 226 40
Fax:  040 361 226 430

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Biographie

Philipp Arnold hat in Mainz Biologie auf Diplom studiert und anschließend auch dort an der Johannes-Gutenberg-Universität Promoviert. Nach einer kurzen Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter zog es ihn 2013 an das Anatomische Institut der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Dort baute er sich in den folgenden Jahren eine eigene Arbeitsgruppe auf und Ende 2019 habilitierte er sich für das Gesamtfach Anatomie zu dem Thema „Regulatorische Mechanismen der Metalloprotease Meprin β in krankheitsassoziierte Konditionen“. Neben seiner eigenen wissenschaftlichen Arbeit ist er auch Teil der Arbeitsgruppe Elektronenmikroskopie und bearbeitet Fragestellungen für interne und externe Kooperationspartner. Er ist weiterhin am Anatomischen Institut der CAU Kiel tätig und seit 14.04.2020 als Professor für Neuroanatomie an der MSH Medical School Hamburg.

Lehrtätigkeit

Schon während seiner Zeit in Mainz sammelte Philipp Arnold Erfahrungen in der Hochschullehre. Als Student war er lange Jahre als HiWi in verschiedenen Kursen tätig und dies auch während seiner Promotion. Nach dem Wechsel nach Kiel kamen Lehrtätigkeiten in allen Disziplinen der Anatomie hinzu. Diese umfassten Mikroskopische und Makroskopische Anatomische Kurse. Hierbei unterrichtete er Studierende der Medizin, aber auch anderer Fachrichtungen wie der Pharmazie. Als Gastdozent der Naturwissenschaftlichen Fakultät der CAU Kiel unterrichtet er im Rahmen des Masterstudiengangs Biochemie den Teil Elektronenmikroskopie.

Forschungsschwerpunkt

Das Forschungsinteresse von Philipp Arnold ist die Struktur- und Funktionsbeziehung von molekularen Komplexen. Hierbei interessieren ihn z.B. wie Proteine an der Zelloberfläche reguliert werden und welche Auswirkungen diese Regulation auf (i) interzelluläre Signalwege und (ii) auf die Weitergabe von Signalen zu anderen Zellen hat. Ein solcher regulatorischer Faktor sind proteolytische Prozesse und Philipp Arnold versucht proteolytische Prozesse zu identifizieren, die solche zellulären Signalwege verändern. Außerdem interessiert er sich für den Aufbau makromolekularer Komplexe und nutzt Methoden der Elektronenmikroskopie um dies Komplexe oder ihre zeitliche Assemblierung darzustellen.

Philipp Arnold war/ist Gutachter für verschiedenen internationale peer reviewed Zeitschriften und hat erfolgreich Drittmittel eingeworben (u.a. Projekt A13 innerhalb des SFB877). Er ist Mitglied der Anatomischen Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie.

Publikationen

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