Sie sind hier:

Prof. Dr. Maike Glitsch

Dr. Maike Glitsch, Professur für Physiologie

Prof. Dr. Maike Glitsch
Professur für Physiologie

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 43703
Fax: 040.361 226 430
E-Mail schreiben

Biographie

Maike Glitsch hat Biologie in Gieβen (bis zum Vordiplom) und Göttingen (Diplom und Dr. rer. na.) studiert. Ihre Diplom- und Doktorarbeit absolvierte sie am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen under der Anleitung von Prof. Dr. Erwin Neher. Während ihrer Studienzeit war sie Stipendiatin der Deutschen Studienstiftung und während ihrer Diplom- und Doktorarbeit Max-Planck-Stipendiatin.

Lehrtätigkeit

Nach ihrer Doktorarbeit wechselte Maike Glitsch als Human Frontiers Science Program Longterm Fellow and die University of Oxford, UK, wo sie der Gruppe von Prof. Dr. Julian Jack im Department of Physiology, Anatomy and Genetics (DPAG; damals noch: Laboratories of Physiology) beitrat. Die Verleihung einer Dorothy Hodgking Royal Society Fellowship ermöglichte es ihr, im DPAG ihre Forschung unabhängig zu verfolgen und eine eigene Forschungsgruppe zu starten. Parallel dazu fing sie an, als Director of Studies Physiologie am St Catherine’s College zu unterrichten und wurde auβerdem zum Junior Research Fellow am St Anne’s College berufen.

Dies war gefolgt von einer kurzen Zeit als Departmental Lecturer am DPAG, bevor sie dann die Stelle als Associate Professor for Biomedical Sciences (DPAG) und Fachleiterin in Medizin (St Hilda’s College Oxford) antrat. Unter ihrer Leitung wurde der klinische Medizinkurs und der Biomedizinstudiengang am St Hilda’s College eingeführt.

Forschungsschwerpunkt

Maike Glitschs Forschung beschäftigt sich mit der Funktion des G-Protein gekoppelten Rezeptors OGR1 in Neuronen und nicht-neuronalen Zellen im Gehirn. Ihre Gruppe hat etabliert, dass OGR1 ein Koinzidenzdetektor von extrazellulärer Protonenkonzentration (pH) und Matrixsteifheit ist, also sowohl Änderungen im extrazellulären pH als auch in der Matrixsteifheit messen kann. Da Versteifung und Azidifizierung von Geweben bei einer Reihe von Pathologien wie zum Beispiel Krebs Hand in Hand gehen, ist OGR1 einzigartig positioniert, pathologische Veränderung zu messen und melden.

Maike Glitsch hat mehrere Lehrpreise gewonnen, verliehen sowohl von der Universität Oxford als auch der Studentenschaft in Oxford und an Tagen der Offenen Tür der Universität Oxford und des St Hilda’s College teilgenommen. Sie wurde 2016 zum Fellow of the Royal Society for Biology gewählt und war Visiting Professor an der Medical School Taipeh in Taiwan.

Sie ist Reviewing Editor für das Journal of Physiology und Cells und begutachtet internationale Fachpublikationen, Forschungsgeldanträge und Professuren. In Oxford saβ sie in einer Reihe von Gremien, die für die Qualität und Inhalte von biomedizinischen Studiengängen an der University of Oxford verantwortlich waren. Am St Hilda’s College leitete sie zuletzt das Research Committee.

Publikationen