Dr. Anna Vogelsang

Dr. Anna Vogelsang

Dr. Anna Vogelsang
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Schwerpunkt Forschung

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 49371
Fax: 040.361 226 430

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Biographie

Dr. Anna Vogelsang studierte Gesundheitswissenschaften mit Fokus auf Gesundheitsförderung und Bewegungswissenschaften an der Universität Maastricht in den Niederlanden und schloss ihren Master 2012 ab. Während ihres Masters verbrachte sie ein halbes Jahr an der Faculty of Human Kinetics, an der Universität Lissabon in Portugal, wo sie bei der Durchführung und Evaluation einer Verhaltens- und Community-basierten Intervention zur Übergewichtsprävention mitwirkte. Im Anschluss an ihr Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft am Psychologischen Institut der Deutsche Sporthochschule Köln, wo sie 2018 promovierte. Seit März 2021 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MSH Medical School Hamburg bei Prof. Dr. Ines Pfeffer im Forschungsprojekt „Gesündere Pflegekräfte durch gesunde Gewohnheiten? – Evaluationsstudie eines digitalen Gesundheitsförderprogramms im Pflegealltag“.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte von Anna Vogelsang liegen an der Schnittstelle zwischen Gesundheitswissenschaften, Gesundheitspsychologie und Sport- und Bewegungspsychologie. Insbesondere die Erforschung motivationaler und volitionaler Faktoren der regelmäßigen Sport- und Bewegungsausübung, als auch die Frage, wie es gelingt Gesundheitsverhalten zu verstehen, zu internalisieren und langfristig aufrechtzuhalten gehören zu ihrem Forschungsinteresse. Die Self-Determination Theory von Deci und Ryan, als auch das Health Action Process Approach Modell von Schwarzer dienen dabei vorwiegend als theoretische Grundlage. Darüber hinaus fokussiert sie sich auf selbstbezogene (-bewusste) Emotionen wie beispielsweise Schuld- und Schamgefühle oder Stolz und dessen Effekte auf Bewegungsverhalten bzw. Nichtverhalten. Die Entwicklung und Evaluation stadienbasierter Interventionen zur Steigerung des Bewegungsverhalten in klinischen als auch Community-basierten Populationen zählen ebenso zu ihren Interessen wie die Entwicklung und Validierung von Befragungsinstrumenten zur Erfassung selbstregulatorischer Parameter.