Prof. Dr. Kathrin Staufenbiel

Prof. Dr. Kathrin Staufenbiel

Prof. Dr. Kathrin Staufenbiel
Studiengangsleiterin Sportpsychologie
Professur für Sportpsychologie

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 49369
Fax: 040.361 226 430
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Biographie

Kathrin Staufenbiel studierte von 2005 bis 2010 Psychologie (Diplom) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Bereits während des Studiums interessierte sich Kathrin Staufenbiel für interdisziplinäre Fragestellungen und absolvierte u.a. ein Forschungspraktikum in Politischer Psychologie an der City University London. Zugleich sammelte sie erste Erfahrungen in der sportpsychologischen Betreuung von Fußballmannschaften.

Nach dem Psychologie-Studium und einem direkt anschließenden Lehrauftrag in Arbeits- und Organisationspsychologie war Kathrin Staufenbiel von 2011-2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Sportpsychologie des Instituts für Sportwissenschaft der WWU Münster. Hier leitete Kathrin Staufenbiel mehrere sportpsychologische Forschungsprojekte, insbesondere zum Heimvorteil im Sport und zur sportpsychologischen Betreuung im Leistungssport. 2015 schloss sie ihre kumulative Promotion »Home advantage in sports from a social cognitive perspective« ab. Darüber hinaus förderte Kathrin Staufenbiel intensiv den Wissenstransfer, baute Kooperationen im Leistungssport auf (u.a. Olympiastützpunkt Westfalen, Sportinternat Münster) und leitete mehrere Drittmittelprojekte (u.a. in Zusammenarbeit mit der Scort Foundation, Football Club Social Alliance). 2016-2017 leitete Kathrin Staufenbiel in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband e.V. ein Serviceforschungsprojekt des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, welches die fachliche Weiterentwicklung der Sportpsychologie im Sport von Menschen mit Behinderungen fokussierte. 2017-2018 war Kathrin Staufenbiel zudem an der Universität zu Köln für die Beratung von Studierenden mit Behinderungen, chronischen und psychischen Erkrankungen tätig und entwickelte das hochschulweite Strategiekonzept »Aktionsplan Inklusion«.

Seit 2012 ist Kathrin Staufenbiel freiberuflich in der Praxis des Leistungssports als Sportpsychologin tätig, seit 2014 Mitglied der Expertendatenbank für Sportpsychologie des Bundesinstituts für Sportwissenschaft. Kathrin Staufenbiel war 2014-2018 Sportpsychologin am Olympiastützpunkt Westfalen und hier für die sportpsychologische Betreuung und Beratung der Bundeskaderathletinnen und -athleten und des Trainerstabs verantwortlich. Darüber hinaus ist Kathrin Staufenbiel Kooperationspartnerin in den Initiativen »Mental Gestärkt« sowie mentaltalent.de. In den letzten Jahren war Kathrin Staufenbiel zudem für mehreren Spitzenvereine tätig, u.a. im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln und für den USC Münster, leitete sportpsychologische Fortbildungen (z.B. für Physiotherapeuten, Mediziner) und betreute Einzelathletinnen und -athleten aus dem Gesundheits- und ambitionierten Breitensport. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit als Sportpsychologin liegt in der sportpsychologischen Begleitung von paralympischen Athletinnen und Athleten. Durch die Weiterbildung als »Systemische Beraterin« (DGSF) 2014-2016 entwickelte Kathrin Staufenbiel zudem die Kompetenz Systeme in Veränderungsprozessen zu begleiten, was beispielsweise der professionellen Begleitung von Familien im Leistungssport zugutekommt.

Lehrtätigkeiten

Die bisherige Lehrtätigkeit von Kathrin Staufenbiel umfasst Grundlagenseminare, Forschungspraktika und spezialisierte Masterseminare in englischer und deutscher Sprache, inhaltlich die ganze Bandbreite der Sportpsychologie. Hinzu kommt weitere Lehrerfahrung in Arbeits- und Organisationspsychologie. Kathrin Staufenbiel bildete sich in Bezug auf ihre Lehre kontinuierlich am Zentrum für Hochschuldidaktik der WWU Münster weiter und erwarb 2016 das Zertifikat »Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule«. An der MSH Medical School Hamburg ist Kathrin Staufenbiel neben der Lehre in Sportpsychologie (Studiengangsleitung) u.a. für das Modul Prävention und Gesundheitsförderung im Bachelor Physiotherapie und Ergotherapie zuständig.

Forschungsschwerpunkte 

Die Forschungsschwerpunkte von Kathrin Staufenbiel beziehen sich auf sozial-kognitive Aspekte im Sport. Insbesondere erforscht Kathrin Staufenbiel den Heimvorteil, somit die erhöhte Siegeswahrscheinlichkeit von Athletinnen und Athleten in Heimspielen und bei Wettkämpfen zuhause. Darüber hinaus liegt ein Forschungsschwerpunkt in der sportpsychologischen Betreuung von Athletinnen und Athleten. Ein Hauptfokus liegt hierbei im Paralympischen Sport.