Dr. Isabella Woldt

Dr. Isabella Woldt Vertretung der Professur für Kunsttheorie und Künstlerische Praxis

Dr. Isabella Woldt 
Vertretung der Professur für Kunsttheorie und Künstlerische Praxis

Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 49440
Fax: 040.361 226 430
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Biographie

Isabella Woldt hat Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Hamburg studiert und 2001 über die Kunsttheorie des englischen Philosophen der Frühaufklärung A. A. Cooper, 3 Lord Shaftesbury als DFG Stipendiatin und Mitglied des Graduiertenkollegs „Politische Ikonographie“ ebenfalls in Hamburg promoviert. Nach der Promotion folgten 2001 bis 2004 Gastdozentur (DAAD) und danach eine Assistenzprofessur (Adjunkt) an der A. Mickiewicz Universität Poznan (Polen), 2005 bis 2018 Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Hamburg, u. a. auch als Stipendiatin der Aby-Warburg-Stiftung am Warburg Haus, 2014 bis 2018 Forschungstätigkeit als Mitglied der internationalen Forschungsgruppe „Bilderfahrzeuge. Aby Warburg‘s Legacy and the Future of Iconology“ (gefördert vom BMBF) am Warburg Institute in London; Fellowships am Deutschen Forum für Kunstgeschichte, Paris vom Mai bis Juli 2012, der Italian Academy for Advanced Studies in America, Columbia University, New York im Frühjahrssemster 2014; 2008 wurde sie mit dem Aby Warburg  Preis (Stipendium) der Freien und Hansestadt Hamburg für wissenschaftliche Leistungen in Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet; 2005 bis 2017 war sie zugleich Mitherausgeberin der Edition der Gesammelten Schriften des Hamburger Kunst- und Kulturwissenschaftlers Aby Warburg; 2018 folgte die Gründung einer eigenen Limited und einer Kunstgalerie mit Hauptsitz in London, wo sie mit internationalen Künstlern vor allem als Kuratorin zusammenarbeitet.

Lehrtätigkeit

Dr. Isabella Woldt hat Lehrveranstaltungen an den Universitäten in Hamburg und Posen u. a. zur Kunsttheorie und Kunstgeschichte der Frühneuzeit, Architekturtheorie und Architekturgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Bildwissenschaft und Philosophie mit dem Schwerpunk Ästhetik gehalten; sie nahm als Vortragende und Organisatorin an zahlreichen Konferenzen in Deutschland und im Ausland teil. Seit August 2020 external examiner (pool) für PhD-Candidates für KMU Akademie & Management GA, Linz (Österreich) und Middlessex University, London. Im September 2020 trat sie die Vertretungsprofessur für Kunsttheorie und Künstlerische Praxis an der Medical School Hamburg in der Fakultät Art Health and Social Science an. Hier lehrt sie ab WS 2020 im Rahmen der Studiengänge Expressive Arts in Social Transformation sowie Kunstanaloges Coaching.

Forschungsschwerpunkte

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kunstwissenschaft um 1900, der Kunstpsychologie und Ausdruckskunde, mit besonderem Augenmerk auf deren Relationen zu den Ergebnissen der Neurowissenschaften. Sie erforscht die Narrativität, Wahrnehmung, Werkstatt, Mobilität, Materialität und Intermedialität der Textilkünste; Geschichte und Theorie der Architektur (vor allem Mittel- und Osteuropa, und Residenzenforschung). In ihrer Forschungstätigkeit befasst sie sich vor allem mit Fragestellungen nach den Prozessen der Kreativität in künstlerischer Praxis sowie den Erinnerungs- und Gedächtnisfunktionen. Ihre methodischen Schwerpunkte liegen im Bereich der Ikonologie, Ikonographie, der Bildwissenschaft und der rationalen Rekonstruktion der Wissenschaftstheorie.

 

Publikationen