Franziska Henschel 
Vertretung der Professur für Interdisziplinäre künstlerische Praxis und Theorie

Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg

Fon: 040.361 226 49440
Fax: 040.361 226 430
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Biographie

Franziska Henschel, in Berlin Pankow geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und (nach einigen Jahren der Praxis) Schauspieltheater-Regie an der Theaterakademie Hamburg.

Als freie Regisseurin schreibt, entwickelt und inszeniert Franziska Henschel Text+Tanz Theater-Stücke an der Schnittstelle von Schauspiel und Performance/Tanz, zusammen mit dem jeweiligen Ensemble. Als Co-Kuratorin des internationalen Arbeitsformats Treffen Total erforscht sie kollaborative Probenformate im erweiterten choreografischen Feld. Als Dozentin unterrichtet sie Grundlagen Schauspiel und Improvisation an der Theaterakademie Hamburg und lehrt fächerübergreifend im Studium Generale der Universität der Künste in Berlin, der Schule für Architektur und Innenarchitektur Detmold, der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg, der Musikhochschule Basel u.a.. Als Coach und Mediatorin begleitet sie, im Performing Art Programm Berlin, Einzelpersonen und Teams in ihren künstlerischen Prozessen und Konflikten. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg auf St.Pauli. 

Lehrtätigkeit 

Franziska Henschel vertritt ab Oktober 2020  die Professur für Interdisziplinäre künstlerische Praxis und Theorie an der MSH Medical School Hamburg.

Sie lehrt im Studiengang EAST sowie studiengangsübergreifend und hochschuloffen in Form von transdisziplinären Workshops und Seminaren.

Schwerpunkt ihrer Lehrtätigkeit sind die Bereiche Interdisziplinarität und Entwicklung / interdisziplinäre Denk- und Arbeitsweisen als Haltung und Praxis.

Forschungsschwerpunkte

Seit ihrem Forschungsprojekt „interdisziplinäre Denk- und Arbeitsweisen für das zeitgenössische Theater“ im Rahmen des Dorothea von Erxleben Programms an der HfMTM Hannover entwickelt Franziska Henschel eine Tool & To Do Box Schau_Spiel zur interdisziplinären Kommunikation und künstlerischen Selbstermächtigung der Spielenden. Die To Do And Not To Bo - Box enthält aleatorische Inspirationswerkzeuge für die freie- und strukturierte Improvisation, sie versteht und vermittelt „Schauspiel als choreografische Praxis“ und ermutigt die Agierenden zu Spielraumerforschung und Verantwortungsübernahme. Formen und Folgen künstlerischer Kommunikation und Zusammenarbeit sind ein weiteres Forschungsfeld.